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	 xmlns:n="http://typo3.org/ns/GeorgRinger/News/ViewHelpers"><channel><title>Einzugsgebiet Aschaffenburg Nachrichten</title><link>https://ab.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/news.rss</link><description></description><language>de-DE</language><copyright>Diözese Bistum Würzburg</copyright><pubDate>Fri, 12 Jun 2026 07:26:40 +0200</pubDate><lastBuildDate>Fri, 12 Jun 2026 07:26:40 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://ab.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" /><generator>TYPO3 EXT:news</generator><item><guid isPermaLink="false">news-70962</guid><pubDate>Wed, 04 Mar 2026 15:58:39 +0100</pubDate><title>Himmelhochjauchzend - zu Tode betrübt</title><link>https://ab.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/himmelhochjauchzend-zu-tode-betruebt/</link><description>Frühlingsgefühle lagen in der Luft, als am Sonntag, 1. März 2026, rund 400 Menschen für ein ganz besonderes Konzert in die St. Agatha-Kirche strömten. 
</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das Collegium Vocale unter der Leitung von Britta Gläser und die &quot;Capella pizziarco&quot; unter der Leitung von Frank Wittstock nahmen die Zuhörerinnen mit auf eine Reise in alle Gefilde der Seelenlandschaft: Liebeskummer und Lebenslust, Einsamkeit und Glück und überhaupt die vielfältigen und vielschichtigen Gefühle, die den Menschen eigen sind, wurden musikalisch und poetisch zum Ausdruck gebracht und &quot;mitfühlbar&quot; gemacht.&nbsp; Die Überschrift für das Konzert brachte es auf den Punkt: &quot;Himmelhochjauchzend - zu Tode betrübt: Die Seele im Ausnahmezustand&quot;.<br />Die Leiterin der Telefonseelsorge Christiane Knobling wies auf Unterstützungsangebote für Situationen hin, in denen belastende Gefühle einfach zu mächtig zu werden scheinen, und stellte die Arbeit von Telefonseelsorge und Krisendienst sowie weiterer Beratungsstellen vor. Gerahmt wurde das Konzert durch zwei Stücke, die um Frieden bitten: &quot;Da pacem Domine&quot; von Arvo Pärt und &quot;Dona nobis pacem&quot; von J.S. Bach. Das war gerade in diesen Tagen ein eindringlicher Appell und Ausdruck der Sehnsucht nach Frieden, in unserer eigenen mitunter turbulenten Gefühlswelt, aber auch in der Welt.<br />(Ursula Silber)</p>]]></content:encoded><category>Pastoraler Raum Aschaffenburg</category><category>Einzugsgebiet Aschaffenburg</category><category>Nachrichten</category><category>Region Aschaffenburg</category><category>Aktuell</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70538</guid><pubDate>Tue, 10 Feb 2026 15:08:29 +0100</pubDate><title>Von &quot;Aschenkreuz to go&quot; bis &quot;Nacht der Lichter&quot;</title><link>https://ab.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/von-aschenkreuz-to-go-bis-nacht-der-lichter/</link><description> Aschaffenburg (POW) Der Verein „Sankt Agatha – Kirche am Markt“ in Aschaffenburg hat sein neues Programm für den Zeitraum Februar bis April 2026 veröffentlicht. Darin findet sich eine Fülle von spirituellen und kulturellen Angeboten. Der Eintritt für alle Veranstaltungen ist frei.</description><content:encoded><![CDATA[
<p><br />Gleich zwei Segensangebote gibt es im Februar. Am Valentinstag am Samstag, 14. Februar, sind Paare um 17.30 Uhr zu einer Segensandacht in der Marktkirche eingeladen. Anschließend kann mit einem Glas Sekt auf die Beziehung und das Leben angestoßen werden. Nach der Feier lädt ein Streichquartett rund um den Violinisten Roman Soltys zu einem Konzert mit modernen und alten Liedern über die Liebe ein. Etwas ungewöhnlich ist das Angebot „Aschenkreuz to go“. Wer am Aschermittwoch, 18. Februar, bewusst in die Fastenzeit starten will und keine Gelegenheit hat, einen Gottesdienst zu besuchen, kann zwischen 17 und 19 Uhr von Seelsorgern einen Aschensegen erhalten. Auf Wunsch stehen sie auch für ein Seelsorgegespräch zur Verfügung.</p><p><br />Über die ganze Fastenzeit hinweg gibt es dazu auch ein Angebot von der Citypastoral. Diese hat ihr „Offenes Ohr“ in der Kirche installiert, jeweils mittwochs und freitags findet man von 12 bis 14 Uhr eine Seelsorgerin, die Zeit für ein Gespräch hat. Jeden Dienstag in der Fastenzeit wird zudem eine „Stille für den Frieden“ angeboten. Michaela und Walter Lang laden jeweils von 18.30 bis 19.15 Uhr dazu ein, in Solidarität mit Menschen in Kriegs- und Krisengebieten still zu werden und zu hören, was das Herz bewegt. Kurz vor Ostern, am Freitag, 27. März, wird von 19 bis 22 Uhr eine „Nacht der Lichter“ in der Marktkirche gefeiert. Diese Art des Betens und Singens in einer besonderen, von Kerzenlicht erfüllten Atmosphäre, ist durch die ökumenische Bruderschaft von Taizé bekannt geworden.</p><p><br />Zwei Ausstellungen gibt es im Frühjahr in der Kirche Sankt Agatha zu betrachten. Im Februar stellt der Pastorale Raum Aschaffenburg West Werke aus, die im Rahmen eines Kreativworkshops zum Thema „Wie sieht die Welt von morgen aus?“ entstanden sind. Im März kann man eine Zeitreise zur Geschichte des Würzburger katholischen Sonntagsblatts machen, das 2025 sein 175-jähriges Bestehen feierte.</p><p><br />Auch kulturell ist einiges geboten. Am Sonntag, 1. März, gibt das „Collegium Vocale“ gemeinsam mit dem Instrumentalensemble „Capella pizziarco“ ein Konzert unter dem Titel „Himmelhochjauchzend – zu Tode betrübt“. Am Samstag, 28. März, lädt Roman Soltys mit „The Sound of Spring“ zu einem Frühlingskonzert ein. Am Freitag, 10. April, gibt es um 20 Uhr ein „Singen für Vielfalt“. Es wird vom Arbeitskreis Zeit für Vielfalt organisiert und hat das Motto: „Gemeinsam laut sein für Vielfalt, Buntheit und Demokratie“. Am Sonntag, 26. April, gibt es dann noch „Weltenklänge“, ein Benefizkonzert des Chores Incanto aus Aschaffenburg-Nilkheim unter der Leitung von Christiane Michaeli.</p><p><br />Der Verein „Sankt Agatha – Kirche am Markt“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit spirituellen, kulturellen und sozialen Angeboten den Kirchenraum neu zu beleben. Das Engagement erfolgt auf ehrenamtlicher Basis. Wer mehr über den Verein wissen möchte, kann sich unter www.marktkirche-aschaffenburg.de informieren.</p><p><br />bv (POW)</p>]]></content:encoded><category>Pastoraler Raum Aschaffenburg</category><category>Einzugsgebiet Aschaffenburg</category><category>Nachrichten</category><category>Region Aschaffenburg</category><category>Aktuell</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-69581</guid><pubDate>Wed, 24 Dec 2025 11:01:56 +0100</pubDate><title>Ruhepool am Weihnachtsmarkt</title><link>https://ab.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/ruhepool-am-weihnachtsmarkt/</link><description>Aschaffenburg (POW) Über 1200 Besucher – das ist statistisch gesehen die Bilanz der Veranstaltungen zum Advent in der Sankt-Agatha-Kirche in Aschaffenburg. Der noch junge Verein „Sankt Agatha – Kirche am Markt“ hatte erstmals vom ersten bis zum vierten Adventssonntag ein Programm parallel zum nur 50 Meter entfernten Weihnachtsmarkt auf die Beine gestellt.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das Ziel sei es gewesen, einen Ruhepool zum geschäftigen Treiben des Marktes anzubieten, sagt Vorstandsmitglied Dr. Peter Müller. „Wir wollten Menschen Hilfestellung zu geben, der eigenen Mitte auf die Spur zu kommen“, erklärt der Theologe. Dieser Gedanke passe auch zum Motto, das sich der Verein als spirituelles Leitwort gegeben hat: „Menschwerden ist eine Kunst“.</p><p>Im Zentrum der Kirche stand 21 Tage lang ein großes Lichterlabyrinth. 130 brennende Kerzen empfingen die Besucher der Kirche und luden ein, sich auf einem Lichtweg in die Mitte zu begeben und dort einen Segensspruch aus einem Schatzkästchen zu nehmen. Das Labyrinth war täglich von 17 bis 20 Uhr erleuchtet. „Immer wieder ging die Türe auf, Leute kamen herein, sahen und staunten“, erzählt Robert Flörchinger, der die Organisation des Angebots übernommen hatte.</p><p>Über die gesamte Zeit fanden zehn Veranstaltungen in der Kirche statt. Sie reichten von Achtsamkeitsmeditationen, Harfenklängen und Taizé-Gesängen über das Eintauchen in die Inhalte von Adventsliedern bis hin zu einem Folk- und einem Klassikkonzert. Interessierte konnten unkompliziert kommen und gehen, bei allen Veranstaltungen war der Eintritt frei. So auch beim Mitmachangebot „Advents- und Weihnachtslieder-Singen“, bei dem im Laufe des Abends rund 150 Menschen vorbeikamen. Zur Gitarrenbegleitung wurden klassische und internationale Advents- und Weihnachtslieder aus voller Kehle mitgesungen. Das Lichterlabyrinth wurde auch Teil der Liturgie. Am vierten Adventssonntag feierte Pfarrer Martin Heim den Gottesdienst im Kreis um die Installation und griff deren Symbolik in der Predigt auf.</p><p>Am Ende waren über 500 Kerzen im Labyrinth abgebrannt und hunderte von Segensgebeten an die Besucher verteilt. Rund 30 ehrenamtliche Mitarbeiter hatten die Betreuung und Durchführung der Angebote übernommen. „Das hat so gutgetan, hier ein bisschen Ruhe und Inspiration zu tanken“ sagte eine der Besucherinnen, die diesen Ort sogar mehrfach aufgesucht hatte, dem Vorbereitungsteam. Der Satz „Das müsst ihr unbedingt wieder anbieten“ sei oft zu hören gewesen.</p><p>Die Erfahrungen aus diesem Jahr will der Vorstand des Vereins nun reflektieren und im kommenden Jahr das Angebot ausweiten. „Wir wollen uns auch noch besser mit unserem Nachbarn, dem Weihnachtsmarkt, vernetzen“, nennt Flörchinger als ein erstes Fazit. Er denke da an Hinweisschilder für das Angebot auf dem Marktplatz. Schließlich bringe ein solches Angebot auch einen Mehrwert für das Treiben dort.</p><p>bv (POW)</p>]]></content:encoded><category>Pastoraler Raum Aschaffenburg</category><category>Marktkirche Aschaffenburg</category><category>Einzugsgebiet Aschaffenburg</category><category>Nachrichten</category><category>Veranstaltungen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-65148</guid><pubDate>Sat, 03 May 2025 08:00:00 +0200</pubDate><title>Der Vagusnerv der Kirche </title><link>https://ab.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/der-vagusnerv-der-kirche/</link><description>Seit einiger Zeit wird man immer wieder auf den Vagusnerv aufmerksam gemacht: Man soll ihn stärken, stimulieren, mehr beachten, etc. Denn dieser Nerv ist laut  moderner Wissenschaft das „A und O für das Wohlbefinden.“ Man soll ihn massieren, durch kaltes Duschen anregen, Yoga üben, Om singen...all diese Tipps kann man im Internet finden. Die Wortbedeutung hängt mit dem Begriff „umherschweifen“ zusammen und folglich kann man ihn als „umherschweifenden Nerv“ bezeichnen. So viel zur Medizin. </description><content:encoded><![CDATA[<p class="western"><span style="line-height:100%">Wenn ich an das „A und O für das Wohlbefinden“ denke, dann fällt mir auch die Kirche ein, vielmehr die Kirchen, in der Mehrzahl. Denn auch wenn die Öffentlichkeit aktuell verstärkt nach Rom blickt, so gibt es schließlich auch noch andere Kirchen bei uns . Für alle diese Kirchen und auch für unsere Gesellschaft stellt sich die Frage: Was ist ihr Vagusnerv? Wie kann man ihn stimulieren? Denn an Wohlbefinden scheint es auf allen Ebenen zu mangeln. Ich nehme an allen Ecken und Enden Verunsicherung wahr und ja - „gemeckert“ wird auch sehr viel. Wie können wir also den Vagusnerv stärken, wie das allgemeine Gefühl von Wohlbefinden steigern?</span></p><p class="western"><span style="line-height:100%">Ein Trick, den Vagusnerv zu stimulieren, besteht darin, beim Einatmen auf 4 zu zählen, dann kurz die Luft anzuhalten und auf 6 wieder auszuatmen. Ich weiß nicht, ob das wissenschaftlich erforscht ist, ich habe es jedenfalls ausprobiert. Tatsächlich habe ich mich danach ruhiger gefühlt. Das mag auch einfach daran gelegen haben, dass diese kleine Übung für eine kurze Unterbrechung sorgt. Während man seine Atemzüge zählt, kann man nicht Grübeln. Vielleicht ist es tatsächlich so einfach. Überträgt man das Ganze auf die Situation in Kirche und Welt, komme ich zu dem Schluss: Vielleicht brauchen wir alle eine Pause. Eine Pause von den hohen Erwartungen, eine Pause auch von den vielen Enttäuschungen. Eine Pause von der Angst und der Unsicherheit.</span></p><p class="western"><span style="line-height:100%">Vielleicht hilft es, sich auf den nächsten Atemzug zu konzentrieren, auf das Notwendige, das getan werden muss. Dabei darf dann der Blick auch weitergehen: Auf die Anderen, die unser Zupacken brauchen, nicht unser Zögern und Jammern.</span></p><p class="western"><span style="line-height:100%">Auf uns selbst, die wir etwas Entspannung nötig haben. Entspannung, die nicht dadurch entsteht, dass endlich alles gut ist und das absolute Wohlbefinden erreicht ist. Sondern eher eine Entspannung, die daraus entsteht, dass wir einfach mal annehmen, was jetzt gerade ist.</span></p><p class="western"><span style="line-height:100%">Das heißt nicht, dass wir aufhören sollten, an der Verbesserung von Welt und Kirche zu arbeiten, aber es heißt, dass wir immer wieder mal den Druck rausnehmen und einmal innehalten.</span></p><p class="western"><span style="line-height:100%">So wie in der römisch-katholischen Welt augenblicklich eine kurze Phase der Besinnung und des Innehaltens angesagt ist, so können wir auch unsere Befindlichkeit einmal kurz „anhalten“: Durchatmen, zur Ruhe kommen, Om singen oder Amen sagen. Ja, so sei es.</span></p><p class="western"></p><p class="western"><span style="line-height:100%">Eva Meder-Thünemann</span></p>]]></content:encoded><category>Region Aschaffenburg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-63638</guid><pubDate>Tue, 11 Feb 2025 19:34:44 +0100</pubDate><title>Verein St. Agatha - Kirche am Markt gegründet</title><link>https://ab.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/verein-st-agatha-kirche-am-markt-gegruendet/</link><description>Am Mittwoch, den 5. Februar, dem Festtag der Heiligen St. Agatha, hat sich der Verein St. Agatha – Kirche am Markt gegründet. Die 18 Gründungsmitglieder unterschrieben die Satzung, die das Vereinsleben regelt.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ziel des Vereins ist es, aus den Kirchenraum der alten Pfarrkirche zu einem Ort zu machen, in dem spirituelle, kulturelle und soziale Projekte verwirklicht werden können. Der Verein arbeitet dabei eng mit der Kirchenverwaltung der Pfarrei zusammen.<br />Bei der Gründungssitzung wurde der erste Vorstand gewählt. Er besteht aus Burkard Vogt als ersten Vorsitzenden, Robert Flörchinger als Kassier und Peter Müller als Schriftführer. In einem nächsten Schritt wird ein erweiterter Vorstand gebildet. Dazu wird die Kirchenverwaltung St. Agatha in ihrer konstituierenden Sitzung zwei Vertreter delegieren. In seiner Dankansprache stellte der erste Vorsitzende Vogt in Aussicht, dass in der Kirche noch im Sommer erste Angebote im Sinne des Vereinszwecks starten werden.&nbsp;&nbsp; &nbsp;</p>

]]></content:encoded><category>Pastoraler Raum Aschaffenburg</category><category>Einzugsgebiet Aschaffenburg</category><category>Nachrichten</category><category>Region Aschaffenburg</category><category>Aktuell</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-63288</guid><pubDate>Thu, 23 Jan 2025 06:34:49 +0100</pubDate><title>Statt Angst und Hass das Licht in die Welt tragen</title><link>https://ab.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/statt-angst-und-hass-das-licht-in-die-welt-tragen/</link><description>Am Abend des Attentates am 22. Januar fand in der Aschaffenburger Stiftsbasilika der ökumenische Gottesdienst Time Out statt. Um die Mittagszeit hatte ein 28 Jahre alter Mann aus Afghanistan  Menschen mit einem Küchenmesser angegriffen. Ein zwei Jahre altes Kind und ein 41jähriger Mann wurden bei dem Angriff getötet, weitere Menschen schwer verletzt.  
</description><content:encoded><![CDATA[<p>Über 100 Menschen nahmen an dem turnusmäßig stattfindenden Gottesdienst teil, darunter viele, die nach den Ereignissen einen Ort zur Sammlung und des Gebetes suchten. Das ehrenamtliche Vorbereitungsteam hatte aus Anlass der Gewalttat die Osterkerze in die Mitte der Gottesdienstgemeinde gestellt. „Das Kreuz und die Nägel auf der Kerze erinnern uns an das Leid, doch das Licht der Kerze weist darüber hinaus auf die christliche Hoffnung, die trotzdem gilt“, deutete das Vorbereitungsteam dieses Zeichen. In den verschiedenen Erfahrungsräumen, die zum Konzept des Gottesdienstes gehören, kamen die schrecklichen Vorfälle immer wieder zur Sprache. Am Ende des Gottesdienstes formulierte Dr. Peter Müller aus dem Vorbereitungsteam: „Wir brauchen jetzt keine Trommler, die Angst und Hass schüren, sondern Menschen, die Licht in die Welt tragen damit die Hoffnung auf ein friedliches Zusammenleben nicht untergeht.“ Die Teilnehmer waren eingeladen, als Zeichen dafür eine Kerze zu entzünden. Viele Teilnehmer kamen dieser Aufforderung nach.</p><p>In den kommenden Tagen ist ein offizieller Gedenkgottesdienst in Aschaffenburg geplant.</p>]]></content:encoded><category>Pastoraler Raum Aschaffenburg</category><category>Einzugsgebiet Aschaffenburg</category><category>Nachrichten</category><category>Region Aschaffenburg</category><category>Aktuell</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-63196</guid><pubDate>Fri, 17 Jan 2025 17:38:50 +0100</pubDate><title>Berthold Orschler erhält den Silvesterorden</title><link>https://ab.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/berthold-orschler-erhaelt-den-silvesterorden/</link><description>Aschaffenburg: Ein ganz besonderes Dankeschön für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit als Vorsitzender der Caritas Sozialstation St. Elisabeth hat am Donnerstag, den 16. Januar 2025 Berthold Orschler erhalten. Dem 76jährigen Diplom-Kaufmann wurde vom Generalvikar der Diözese Würzburg Dr. Jürgen Vorndran der päpstliche Silvesterorden überreicht. Laut Vorndran ist Orschler damit der dritte Ehrenamtliche aus dem Bereich der Caritas, der diese Auszeichnung im Bistum Würzburg erhalten hat. 
</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Überreichung des Ordens fand im Rahmen eines Dankgottesdienstes in der Aschaffenburger Stiftsbasilika statt. Mit Generalvikar Vorndran konzelebrierten beim Gottesdienst der Dekan und Stiftspfarrer Martin Heim, der auch zweiter Vorsitzender im Vorstand der Sozialstation ist, sowie der Moderator des Pastoralen Raums Aschaffenburg Robert Stolzenberger und Orschlers Heimat - Pfarrer Wolfgang Kempf. In seiner Predigt beschrieb Dekan Heim Orschler als einen Menschen, der sich aus einer großen inneren Freiheit heraus in die Pflicht hat nehmen lassen. Für ihn bedeute christlich Leben aus der Liebe heraus zu handeln. Dafür hätte er in seinem Amt Menschen zusammengeführt und in der Vorstandschaft etwas Einheitliches geschaffen. Die Sozialstation sei, so Heim weiter, heute gut aufgestellt um mit neuen Menschen in die Zukunft zu gehen.<br />Der Generalvikar betonte bei der Überreichung der Urkunde und des Ordens am Ende des Gottesdienst zunächst die Wichtigkeit des Dienstes der Nächstenliebe: Sie gehöre neben der Verkündung und der Feier der Sakrament zu den Grundvollzügen der Kirche. „Wir Christen werden an der Liebe erkannt“, formulierte Vorndran und attestierte dem scheidenden Sozialstations-Vorsitzenden, dass er in den über 27 Jahren seines Engagements geholfen hätte, Leid zu lindern. „Du hast mit großer Hingabe und beachtlichem Erfolg deine Expertise als Kaufmann mit deinem katholischen Bekenntnis und deiner Leidenschaft für die Caritas verbunden und die Sozialstation in Aschaffenburg zu einem Aushängeschild christlich gelebter Nächstenliebe gemacht.“, so Vorndran in seiner Laudatio. Mit der päpstlichen Urkunde wurde Berthold Orschler zum Ritter des Ordens des heiligen Papstes Silvester erhoben.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br />Orschler zeigte sich sehr überrascht und bewegt über die hohe Auszeichnung und betonte, dass die Arbeit nicht ohne die vielen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas leistbar gewesen wären. Zum Zeichen dafür hatte der Generalvikar die anwesenden Mitarbeiter der Caritas gebeten, sich zur Ordensverleihung im Altarraum hinter den Geehrten zu stellen um ihn den Rücken zu stärken.<br />Das Amt des Vorsitzenden hatte er zu Jahresbeginn an den Juristen Simon Schultheiss abgegeben. Die Aschaffenburger Sozialstation hat heute rund 85 Mitarbeitende die etwa 500 pflegebedürftige Menschen versorgen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;</p><p>Stichwort: Silvesterorden<br />Der Orden des heiligen Papstes Silvester (kurz Silvesterorden;lateinisch Ordo Sancti Silvestri Papae) wird mittelbar durch den Papst an Laien verliehen. Mit ihm werden Verdienste um die römisch-katholische Kirche und den katholischen Glauben gewürdigt. Eingeführt wurde der Silvesterorden 1841 durch Papst Gregor XVI. Papst Johannes Paul II. öffnete den Orden 1993 auch für Frauen (POW).</p>]]></content:encoded><category>Pastoraler Raum Aschaffenburg</category><category>Einzugsgebiet Aschaffenburg</category><category>Nachrichten</category><category>Region Aschaffenburg</category><category>Aktuell</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-62243</guid><pubDate>Thu, 21 Nov 2024 08:23:50 +0100</pubDate><title>Austausch und Blick in die Zukunft</title><link>https://ab.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/austausch-und-blick-in-die-zukunft/</link><description>Am 9. November trafen sich 39 Haupt- und Ehrenamtliche des pastoralen Raums Aschaffenburg Stadt zu einem Pastoralforum im Gemeindezentrum von St. Michael. Seit 2019 gibt es dieses Treffen, zu dem neben den in den Einzelpfarreien und Pfarrgemeinschaften engagierten Mitarbeitern auch Verbandsvertreter eingeladen sind. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Ziel war der Austausch über die aktuellen und vergangenen Themen der Gremien- und Projektarbeit des vergangenen Jahres.<br />Dabei ging es insbesondere um die Konsequenzen der Immobilienkategorisierung. Informiert wurde dabei unter anderem über aktuellen Stand zum Projekt Marktkirche St. Agatha. Eine Projektgruppe arbeitet an einem Konzept, um aus dem im Zentrum der Stadt gelegenen Kirchengebäude einen Ort zu machen, in dem spirituelle, soziale und kulturelle Angebote zusammen kommen. Dem schloss sich ein Austausch über das seit dem 20. Oktober eingesetzte Leitungsmodell „in solidum“ an, welches die Gesamtverantwortung aller Pfarrer für den pastoralen Raum herausstellt.<br />Während des Nachmittags standen im Rahmen eines „World-Cafés“ die unterschiedlichen Formen der Ehrenamtsarbeit im Mittelpunkt und wie diese gefördert werden. Zur Wertschätzung und Unterstützung der ehrenamtlich Tätigen soll durch seitens der kirchlichen Erwachsenenbildung das Martinusforum voraussichtlich im Herbst 2025 ein Oasentag in Schmerlenbach angeboten werden. Der Tag zeigte die enorme Vielfalt und Buntheit des pastoralen Angebotes in Aschaffenburg und die umfangreichen Vernetzungsmöglichkeiten auf.&nbsp; Die vielen guten Gespräche während des Pastoralforums haben dazu wie bereits in den Vorjahren einen wertvollen Beitrag geleistet.</p>]]></content:encoded><category>Einzugsgebiet Aschaffenburg</category><category>Nachrichten</category><category>Region Aschaffenburg</category><category>Aktuell</category><category>Startseite</category><category>Pastoraler Raum Aschaffenburg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-59681</guid><pubDate>Fri, 17 May 2024 17:26:50 +0200</pubDate><title>Fronleichnam in der Aschaffenburger Innenstadt</title><link>https://ab.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/fronleichnam-in-der-aschaffenburger-innenstadt/</link><description>Der traditionelle Tag beginnt am 30. Mai mit der Feierlichen Messfeier in Konzelebration auf dem Stiftplatz. In Übernahme des diesjährigen Diözesanmottos &quot;Sie haben seinen Stern aufgehen sehen&quot; wird Dekan Martin Heim in seiner Predigt den Reigen der Ausdeutung dieses Bibelverses beginnen. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Am Altar der Muttergottespfarrkirche vor dem Schloss Johannisburg wird der Leiter der Franziskanischen Gemeinschaft von Betanien, P. Nicola Curcio, den geistlichen Faden weiterspinnen. Vor St. Agatha hält der Leiter der Polnischen Mission, Pfarrer Walenty Cugier, die Ansprache, und abschließend am Altar der Herz-Jesu-Pfarrei am Herstallturm, OR Pfarrer Robert Sauer. Abschlusssegen mit Feierlichem Te Deum ist für alle Gläubigen wieder auf dem Stiftsplatz. Die musikalische Begleitung übernimmt auch in diesem Jahr die Blaskapelle Melomania aus Obernau. Die großen Altararrangements mit Strahlenkranzmadonna der Sodalität und Blumenteppichen etc. übernehmen die bewährten Händen der Räte und Laien der beteiligten Pfarrein. Zu diesem hohen kirchlichen Fest sind neben dem Oberbürgermeister Jürgen Herzing mit allen politischen Vertretern auch die Vereine und Verbände und die unterschiedlichen Sprachgruppen sehr herzlich eingeladen.</p>]]></content:encoded><category>Einzugsgebiet Aschaffenburg</category><category>Nachrichten</category><category>Region Aschaffenburg</category><category>Aktuell</category><category>Startseite</category><category>Pastoraler Raum Aschaffenburg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-57200</guid><pubDate>Fri, 17 Nov 2023 07:52:53 +0100</pubDate><title>Ende gut, alles gut</title><link>https://ab.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/ende-gut-alles-gut-1/</link><description> Mömbris-Schimborn (POW) Mehr als 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben den „Zeit für uns“-Gottesdienst am Sonntag, 12. November, in der neuen Kirche in Mömbris-Schimborn gefeiert.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Unter der Überschrift „Ende gut – alles gut“ lud das „Zeit für uns“-Team ein, sich Gedanken über das Ende des Lebens zu machen, heißt es in einer Pressemitteilung. Mit Hilfe eines Maßbands konnte jede und jeder die Dauer bis zum statistischen Lebensende von Frauen und Männern nachempfinden. Gedanken über die christliche Grundüberzeugung der Auferstehung der Toten wurden geteilt, und anschließend konnten die Besucherinnen und Besucher für die Menschen eine Kerze anzünden, mit denen sie über den Tod hinaus in Verbindung stehen. In der illuminierten Kirche entstand so eine Verbindung untereinander und über den Raum hinaus mit allen Menschen, die in Gedanken mit dabei waren. Musikalisch wurde die Feier von einem Trio begleitet, das Gesänge aus der ökumenischen Gemeinschaft von Taizé für alle zum Mitsingen spielte. Die nächste „Zeit für uns“ wird am Sonntag, 10. Dezember, um 18 Uhr in der Pfarrkirche von Alzenau-Michelbach gefeiert. Sie wird begleitet von der Band „Klangabenteuer“ aus Hörstein. Mehr Informationen unter www.zeitfueruns.de.</p>]]></content:encoded><category>Einzugsgebiet Aschaffenburg</category><category>Nachrichten</category><category>Region Aschaffenburg</category><category>Aktuell</category><category>Startseite</category><category>Pastoraler Raum Aschaffenburg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-56564</guid><pubDate>Thu, 28 Sep 2023 16:05:42 +0200</pubDate><title>Pastoralkonferenz diskutiert über Stellungnahme zur Landtagswahl</title><link>https://ab.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/pastoralkonferenz-diskutiert-ueber-stellungnahme-zur-landtagswahl/</link><description>Über 50 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des katholischen Dekanats Aschaffenburg, welches die Kirchengemeinden in Stadt und Landkreis umfasst, und einige ehrenamtlich Engagierte trafen sich am 27.09.2023 zur ersten Pastoralkonferenz seit Einführung der neuen Strukturen.

</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das Treffen begann mit einem Gedenkgottesdienst für die Verstorbenen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter des Dekanats.<br />Anschließend fand man sich zu Begegnung und Austausch im Saal des Martinushauses zusammen.</p><p>Im Rahmen dieses Treffens wurde eine von Pfarrer Nikolaus Hegler eingebrachte Stellungnahme zu den anstehenden Landtagswahlen diskutiert. In dem Text werden die aktuellen Herausforderungen der Gesellschaft und die Sorgen der Menschen aufgegriffen und vor einfachen Antworten im Stile von „Ich zuerst“ gewarnt. Den Unterstützern des Schreibens geht es darum, diesem Trend aus christlicher Blickwinkel ein anderes Prinzip voranzustellen. Es heißt darin: „Im Sinne des Evangeliums fängt jede Antwort auf all die Probleme immer mit einer Aussage an: Menschlichkeit zuerst!“. Damit, so machte die Diskussion deutlich, solle keine Wahlempfehlung abgegeben werden. Vielmehr sei der Text ein Hilfsmittel, mit dem die Lösungsangebote der verschiedenen Parteien bewertet werden können. Den rund 30 Unterzeichnern aus der Pastoralkonferenz hat sich inzwischen auch der Diözesanvorstand der Katholischen Arbeiterbewegung (KAB) Würzburg angeschlossen.</p><p><strong>Dokumentation: Der Text der Erklärung</strong></p><p><br />M e n s c h l i c h k e i t&nbsp;&nbsp; z u e r s t !<br />Stellungnahme von Mitgliedern der Pastoralkonferenz<br />des Dekanats Aschaffenburg - Mittwoch, 27.09.2023</p><p>Als haupt- und ehrenamtliche Mitglieder katholische Kirche in Stadt und Landkreis Aschaffenburg stellen wir fest, dass die öffentliche Debatte im Vorfeld der Landtagswahl aufgeladen, ja gereizt ist. Kandidatinnen und Kandidaten unterschiedlichster Richtungen berufen sich auf „christliche Orientierungen“. Dies ist Anlass genug, um sich als Kirche orientierend einzubringen. Als Menschen brauchen wir immer wieder die Auseinandersetzung um ethische Fragen, um die Zeichen der Zeit zu deuten.</p><p>Dazu stellen wir fest, dass es viele Anlässe für sehr konkrete Sorgen gibt. Hier sei nur eine Auswahl überblickartig benannt:</p><p>Die wirtschaftliche Entwicklung ist unsicher und die Angst vor Arbeitslosigkeit greift um sich. Die tatsächlichen Arbeitssituationen schwanken zwischen Stressbelastung und Fachkräftemangel auf der einen sowie Auftragsflaute oder Werksschließungen auf der anderen Seite. Viele fragen sich: Wie geht es für mich weiter?</p><p>Die Unterstützung für Familien mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen sind brüchig. Der Fachkräftemangel in Kitas, Schulen und Pflegeheimen führt zu eingeschränkten Angeboten oder plötzlichen Ausfällen. Die Inflation beschneidet die Möglichkeiten oder treibt gerade Alleinerziehende und alleinstehende Alte in existentielle Nöte. Viele fragen sich: Wie kann ich meinen Lieben noch gerecht werden?</p><p>Der erste Angriffskrieg eines Staates gegen einen anderen Staat in Europa seit dem 2. Weltkrieg erschüttert den Glauben an die Zukunft. Nach den Schrecken, die Hitler-Deutschland über Europa und die Welt gebracht hat, schien es unmöglich, dass dies mitten in Europa noch einmal passieren kann. Nun sterben Menschen wieder auf bestialische Weise und es steigern sich Zukunftsangst, Militärausgaben und Propaganda. Viele Menschen fragen sich: Wo führt das noch hin?</p><p>Der menschengemachte Klimawandel wird real und stellt unsere gesamte Lebensweise in Frage. Einerseits sind es die Belastungen durch hohe Temperaturen, Trockenheit und Unwetter. Auf der anderen Seite sind es die notwendigen neuen Regeln im Umgang mit Energie, Verkehr, Wohnen, Ernährung und Wirtschaften. Zusammengenommen wissen wir längst was zu tun ist und doch fällt es vielen schwer, Gewohnheiten zu ändern. Die Meisten fragen sich: Was muss sein, was geht zu weit?</p><p>Die scheinbar unaufhörliche Migration von Menschen nach Deutschland löst auch Ängste aus. So viele Menschen sind auf Grund der benannten Entwicklungen auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung oder vor Hunger und Zukunftsangst. Deutschland braucht wegen dem Fachkräftemangel viel Zuwanderung, zugleich ist die Integration in Gemeinwesen, Kitas, Schulen und Arbeitsmarkt immer eine langjährige Aufgabe. Hier gibt es viele Erfolge und viel Engagement aber auch viele Probleme. Selbst bemühte Bürgerinnen und Bürger fragen sich: Wie sollen wir das schaffen?</p><p>Im Sinne des Evangeliums fängt jede Antwort auf all die Probleme immer mit einer Aussage an: Menschlichkeit zuerst! – Davon ausgehend müssen Politik und Zivilgesellschaft immer neue Anstrengungen unternehmen, um die konkreten Probleme zu lösen:</p><p>Wir wollen unsere Wirtschaft klimagerecht umbauen und dabei allen Menschen einen Platz in zukunftsträchtigen Arbeitsfeldern gewährleisten.</p><p>Wir wollen den Kriegsaggressoren entgegentreten und dabei konkrete Solidarität mit Menschen auf der Flucht leben.</p><p>Wir wollen Menschen aus unterschiedlichen Regionen der Welt als Menschen mit gleichen Rechten und Pflichten respektieren und dabei die kleinräumige Integration in Ortschaften, Kitas und Schulen mehr beachten.</p><p>Wir wollen darüber hinaus aber auch erkennen, dass uns das Leben heute in eine nicht zu leugnende Veränderungsaufgabe stellt und uns viel Solidarität abverlangt.</p><p>Diese Herausforderung können wir nicht einfach mit einem platten Spruch wegreden oder mit einem schnell gemachten Kreuz auf dem Wahlzettel abwählen. „Ich zuerst“, „Bayern zuerst“, „Deutschland zuerst“…<br />Diese Parolen führen menschlich, wirtschaftlich und europäisch ins Verderben.</p><p>Menschlichkeit zuerst!</p><p>Als Christen nehmen wir diese Aufgabe gemeinsam an und gestalten sie im Glauben daran, dass Gottes guter Geist im solidarischen Bemühen aller Menschen dieser Welt - in die Welt kommt.</p><p>Aschaffenburg, 27. September 2023</p><p>Nikolaus Hegler, Pfarrer; Dr. Ursula Silber, Rektorin des Martinushaus Aschaffenburg; Burkard Vogt, Gemeindereferent; Walter Lang, Pastoralreferent, Joachim Schmitt, KAB Sekretär Martinushaus Aschaffenburg; Alexander Fuchs, Diakon; Richard Rosenberger, Pastoraler Mitarbeiter; Georg Klar, Pfarrer; José-Pierre Mambu Mbuku, Diakon; Erich Sauer, Pfarrer; Markus Krauth, Pfarrer; Roland Gerhart, Leiter Dekanatsbüro Aschaffenburg; Lukas Greubel, Pastoralreferent; Matthieu Ilunga, Mitarbeitender Priester; Georg Rausch, Diakon; Peter Negrau, Diakon; Bernhard Ewald, Diakon; Eva Meder-Thünemann, Gemeindereferentin; Peter Michaeli, Pastoralreferent; Christiane Knobling, Pastoralreferentin; Thorsten Seipel, Pastoralreferent; Stephan Schwab, Priester; Manfred Hock, Priester; Dieter Heßler, Diakon; Martin Fleckenstein, Ehrenamtlicher; Christian Sauer, Ehrenamtlicher; Marion Egenberger, Pastoralreferentin; Marcus Schuck, Pastoralreferent; Ludwig Stauner, Diakon; Andreas Bergmann, Pastoralreferent; Stefanie Thoma, Pädagogische Mitarbeiterin; Michael Staskiewitz, Diakon; Isabell Staps, Pastoralassistentin;</p><p>sowie Diakon Peter Hartlaub (Diözesanpräses), Alexander Kolbow (geschäftsführender Diözesansekretär), Theresia Erdmann (Diözesanvorsitzende), Robert Reisert (Diözesanvorsitzender) vom KAB-Diözesanvorstand Würzburg</p>]]></content:encoded><category>Einzugsgebiet Aschaffenburg</category><category>Nachrichten</category><category>Region Aschaffenburg</category><category>Aktuell</category><category>Startseite</category><category>Pastoraler Raum Aschaffenburg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-56211</guid><pubDate>Thu, 24 Aug 2023 09:18:45 +0200</pubDate><title>Aktuelle Formen von Solidarität</title><link>https://ab.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/aktuelle-folrmen-von-solidaritaet/</link><description>Aschaffenburg/Hösbach (POW) Das neue Erwachsenenbildungsprogramm des „Martinusforums Aschaffenburg – Schmerlenbach“ für den Zeitraum von September 2023 bis Februar 2024 ist ab sofort erhältlich. Es bietet eine Fülle von Veranstaltungen, die von Lebens- und Glaubensthemen über Angebote für die Gesundheit bis hin zu Kultur und Kreativität reichen.
</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ein Schwerpunkt liegt auf den Themen „Teilen“ und „Solidarität“. Offiziell eröffnet wird das Programm am Dienstag, 19. September, um 19.30 Uhr im Martinushaus in Aschaffenburg. Das 12-Stufen-Theater Kleinostheim spielt die Komödie „Gretchen 89.FF“ von Lutz Hübner. Darin wird eine Szene aus „Faust 1“ geprobt. Gretchen kommt nach Hause, fühlt sich unwohl, findet ein Kästchen – aber soll sie nun besser tänzeln oder toben, naiv sein oder ein Vamp? Schauspieler und Regisseure suchen gemeinsam den Schlüssel zur perfekten Inszenierung. Zwischen den Szenen werden Höhepunkte aus dem Programm vorgestellt.<br />„Das teilst du aber mit deinen Geschwistern“, diesen Satz haben viele Menschen noch aus der Kindheit in den Ohren. „Solidarische Menschen mit Gemeinsinn sind Fundament der Gesellschaft. Die Grundgeste des Christentums ist das Teilen von Brot“, schreiben die Herausgeber im Vorwort. Anlässlich des Martinstags frage das Programm nach aktuellen Formen des Teilens und der Solidarität. Der Sozialethiker Professor Dr. Franz Segbers stellt hierzu in der Reihe „Dienstags-Gespräche“ die „Zachäus-Kampagne“ für mehr Gerechtigkeit und Teilen vor (14. November): „Zachäus würde reichlich Steuern zahlen“. Nach Lösungsstrategien für die aktuellen Umweltkrisen sucht die Veranstaltung „Unsere Überlebensformel: Technologie oder Verzicht?“ (20. Februar 2024) mit Zukunftsforscher Dr. Ulrich Eberl. Umnutzung, Mischnutzung, Verkauf: Welche Zukunft gibt es für Kirchen und kirchliche Gebäude? Beispiele für kirchennahe und kirchenferne Nutzungen aus dem Bistum Aachen stellen der Theologe Dr. Simon Harrich und der Architekt Bernhard Stenmans vor (21. November).<br />Weiter enthält das Programm Angebote aus den Bereichen „Spiritualität und Orientierung“, „Resilienz und Lebenshilfe“ sowie „Kultur und Begegnung“. Angeboten werden beispielsweise ein Tanztag unter dem Motto „Fluss des Lebens“ (2. März 2024) oder der Kurs „Stressbewältigung durch Achtsamkeit“ (Beginn 20. Januar 2024). Was hinter den Kulissen des Staatstheaters Mainz vor sich geht, erfährt man bei einer Backstage-Tour mit Aufführung des Musicals „Der kleine Horrorladen“ (5. November). Studienreisen führen nach Salzburg oder Jordanien. Wer selbst kreativ werden möchte, kann etwa beim „Kintsugi“-Workshop (2. Dezember) aus Scherben etwas Neues entstehen lassen.</p><p>Das komplette Programm ist erhältlich am Empfang des Martinushauses, Treibgasse 26 in 63739 Aschaffenburg, Telefon 06021/392100, E-Mail info@martinusforum.de, im Tagungszentrum Schmerlenbach, Schmerlenbacher Straße 8 in 63768 Hösbach sowie zum Herunterladen im Internet unter <a href="http://www.martinusforum.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.martinusforum.de</a></p>

]]></content:encoded><category>Einzugsgebiet Aschaffenburg</category><category>Nachrichten</category><category>Region Aschaffenburg</category><category>Aktuell</category><category>Startseite</category><category>Pastoraler Raum Aschaffenburg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-55406</guid><pubDate>Sat, 03 Jun 2023 09:12:03 +0200</pubDate><title>Stromspar-Check auch in Aschaffenburg</title><link>https://ab.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/stromspar-check-auch-in-aschaffenburg/</link><description>Steigende Kosten für Strom und Gas treffen vor allem Arbeitslose, Geringverdienende und ältere Menschen mit kleiner Rente besonders hart. Schon vor der Energiepreiskrise mussten sie rund zehn Prozent ihres Einkommens für Energiekosten aufwenden.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Umso wichtiger ist schnelle und nachhaltige Hilfe. Diese leistet das kostenlose Beratungsangebot Stromspar-Check, das jetzt auch zum 01.04.2023 in Aschaffenburg gestartet ist.</p><p>Der kostenlose Stromspar-Check richtet sich an Menschen, die Bürgergeld, Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter oder andere Sozialleistungen beziehen, die eine geringe Rente haben oder deren Gehalt unter der Pfändungsfreigrenze liegt. „Der Stromspar-Check erreicht die Menschen, die die Energiepreisentwicklung Tag für Tag vor existenzielle Probleme stellt“, betont Christopher Franz, Vorstand des Caritasverbandes Aschaffenburg – Stadt und Landkreis e.V. „Der Stromsparcheck ist eine konkrete und nach-haltige Hilfe in wachsender Armut“ ergänzt Wolfgang Grose, Leiter der Sozialen Dienste bei der Diakonie. Die Caritas hat sich in Aschaffenburg als Träger des Projektes mit der Diakonie zusammengeschlossen. Als Ökumenisches Projekt wollen die beiden Wohlfahrtsverbände für die nächsten drei Jahre und hoffentlich darüber hinaus die Zielgruppe unterstützen und entlasten. Die bundesweite Bilanz im Stromspar-Check kann sich sehen lassen: über eine Million Menschen haben sich in den letzten 15 Jahren beraten lassen und konnten ihr knappes Budget sowie das Klima entlasten. Die Stromspar-Teams beraten Haushalte in ihren Wohnungen individuell und auf Augenhöhe zum Energie- und Wassersparen, Heizen und Lüften. Mit den Gratis-Soforthilfen wie beispielsweise LEDs, schaltbare Steckerleisten, wassersparende Duschköpfe oder Zeitschaltuhren kann ein Haushalt seine Energiekosten im Durchschnitt um 200 Euro im Jahr reduzieren.</p><p>Darüber hinaus gibt es einen Zuschuss für den Austausch alter stromfressender Kühl-schränke und Gefriertruhen. Für den Kauf eines hocheffizienten Neugeräts erhalten Haushalte – je nach Anzahl der Personen – einen Gutschein im Wert zwischen 100 und 200 Euro. Dieser hilft gezielt, weiß Christoph Schlämmer, Projektleiter des Standorts Aschaffenburg „In effiziente Technik zu investieren, spart Geld und Energie. Damit unterstützen wir die Haushalte, sich langfristige Sparmöglichkeiten leisten zu können.“ Das dürfe aber nicht vom Einkommen abhängen. „Gerade Familien brauchen größere Kühlgeräte, die oft zu teuer sind, um sie mit einem knappen Haushaltbudget finanzieren zu können.“<br />Von den gesunkenen Energierechnungen profitiert auch die Stadt und der Landkreis Aschaffenburg: Sie tragen – zusammen mit dem Bund – die Kosten der Unterkunft bei Bezieherinnen und Beziehern von Bürgergeld und sparen pro beratenen Haushalt durchschnittlich 150 Euro ein.&nbsp; Nicht zuletzt deshalb unterstützen auch die Jobcenter Stadt und Landkreis das Projekt in Aschaffenburg.</p><p>Die Stromsparhelfer*innen sind ehemals langzeitarbeitslose Menschen, die speziell für diese Beratungstätigkeit qualifiziert werden. Dazu werden sie umfassend energiefachlich durch professionelle Energieberaterinnen und Energieberater geschult und erhalten durch den Träger vor Ort ein intensives Training, um ihre sozialen Kompetenzen weiter zu entwickeln und zu stabilisieren. Eine Anleitung Seiten des Trägers steht den Helferinnen und Helfern stets zur Seite. Alexander Kausen betreut die vier Stromsparhelfer seit Projektstart. „Die Schulungen sind soweit abgeschlossen und die Helfer wollen jetzt loslegen und die ersten Checks durchführen.“ so Kausen.&nbsp; Bislang sind weitere Kooperationspartner auch der Landkreis Aschaffenburg und die Stadt, die das Projekt jeweils über das kommunale Klimaschutzmanagement unterstützen. Auch die Stadtbau und die Stadtwerke Aschaffenburg fördern den Stromspar-Check, ebenso die Herbert Neumeyer Stiftung. Auch die Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau hat eine Anschubfinanzierung geleistet. Weitere Unterstützer sind herzlich willkommen.</p><p>Bürger*innen aus Stadt und Landkreis, die die Bedingungen für einen kostenlosen, unabhängigen Stromspar-Check erfüllen, können sich im Projektstandort melden und einen Termin für einen Hausbesuch vereinbaren:<br />Mail: ssc@caritas-aschaffenburg.de Tel. 06021/4495300 Weitere Informationen: <a href="https://www.caritas-aschaffenburg.de/sie-suchen-hilfe/stromspar-check" target="_blank" rel="noreferrer">www.caritas-aschaffenburg.de/sie-suchen-hilfe/stromspar-check</a> und unter www.stromspar-check.de</p><p>Zum Hintergrund:<br />Der Stromspar-Check ist ein bundesweites Projekt, getragen vom Deutschen Caritasverband und dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD). Beide Partner ver-binden darin seit 2008 ihre sozialpolitischen und energiefachliche Kompetenzen. Ihre gebündelte Stärke hat angesichts von Energie- und Klimakrise an gesamtgesellschaftlicher Bedeutung gewon-nen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz fördert das Projekt „Stromspar-Check – einfach Wärme, Wasser &amp; Strom sparen“ aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative.</p>]]></content:encoded><category>Einzugsgebiet Aschaffenburg</category><category>Nachrichten</category><category>Region Aschaffenburg</category><category>Aktuell</category><category>Startseite</category><category>Pastoraler Raum Aschaffenburg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-55292</guid><pubDate>Tue, 23 May 2023 15:07:21 +0200</pubDate><title>Viel Applaus fürs Viertelland</title><link>https://ab.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/viel-applaus-fuers-viertelland/</link><description>Aschaffenburg (POW) Ganz schön bunt ist es bei der Aufführung des Familienmusicals „Das Vierfarbenland“ am Sonntag, 21. Mai, in der Turnhalle Aschaffenburg-Leider zugegangen.
</description><content:encoded><![CDATA[<p>Eingeladen hatten der Kinder- und der Jugendchor der Pfarreiengemeinschaft „Am Schönbusch – Sankt Kilian – Sankt Laurentius, Aschaffenburg“ anlässlich des 100. Jubiläums der Pfarrei Sankt Laurentius im Aschaffenburger Stadtteil Leider. Mehr als 200 Zuschauer ließen sich von der Geschichte von Gina Ruck-Pauquét begeistern. Rund 35 Sängerinnen und Sänger hatten das Stück mit Chorleiterin Christiane Michaeli eingeübt. Sie spielten die Geschichte von einem Land, in dessen vier Vierteln jeweils nur eine Farbe erlaubt ist. Das ist zwar einerseits sehr ordentlich, aber schnell auch sehr langweilig. Wenn man im grünen Viertel immer nur Kaktushüpfen spielen kann, im roten Viertel nur Tomaten in den Sonnenuntergang wirft, im gelben Viertel immer den Bananenbumerang fängt und im blauen Land nur Blaubeeren sammelt, dann macht das auf Dauer unzufrieden. So durchbrechen die Kinder irgendwann dieses Einerlei und fangen an, bunt zu werden. Das Stück ist ein Plädoyer für mehr Vielfalt und Offenheit für den, der anders ist. Die Kinder spielten und sangen sichtlich begeistert zur fetzigen Musik. Gemeinsam mit Marcia de Rezende Walter und Luciane Gebhard hatten sie auch einige Tänze für das Musical eingeübt. Überhaupt war im Hintergrund noch einiges an Unterstützung notwendig, damit das Stück so über die Bühne gehen konnte. Kräftiger Applaus und bunte Blumensträuße waren die Belohnung für die kleinen und großen Künstler. Am Ende wurden noch Spenden gesammelt für die Projekte des Sternsingerwerks und ein Projekt in der Sahel-Zone.</p><p><br />bv (POW)</p>]]></content:encoded><category>Einzugsgebiet Aschaffenburg</category><category>Nachrichten</category><category>Region Aschaffenburg</category><category>Aktuell</category><category>Startseite</category><category>Pastoraler Raum Aschaffenburg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-55180</guid><pubDate>Thu, 11 May 2023 18:23:18 +0200</pubDate><title>Aschaffenburger Paartage eröffnet</title><link>https://ab.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/aschaffenburger-paartage-eroeffnet/</link><description>„Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit!“. Dieses Zitat von Karl Valentin stellte der Leiter der Aschaffenburger Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen (EFL) Peter Michaeli der Eröffnung der zweiten Aschaffenburger Paartage am 2. Mai 2023 im Saal des Aschaffenburger Marienstiftes voran um es dann auf die Paarbeziehung zu übertragen. 
</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die begänne in der Regel auch mit vielen schönen Gefühlen, würde im Laufe der Zeit aber eben auch viel Arbeit machen. Für die Arbeit an der Beziehung gibt er gemeinsam mit seinem Beraterteam konkrete Hilfestellungen. Eher präventiv sind dagegen die Paartage gedacht, die bis Mitte Juli zu insgesamt vierzehn sehr unterschiedlichen&nbsp; Veranstaltungen einladen.<br />Organisiert hat Michaeli das Programm gemeinsam mit den Beraterinnen Monika Mann und Kerstin Meixner aus seinem Team. Meixner schilderte am Eröffnungsabend, wie in der Beziehungen nach der Phase der Verliebtheit oft schnell der graue Alltag Einzug hält. Für die Partnerschaft gibt es dann viele Risikofaktoren, die von den Belastungen in der Arbeit über die Betreuung der Kinder, dem Hausbau oder die zu pflegenden Eltern reichen. Zusätzlich gab es zuletzt auch noch die Corona-Krise, die auch irgendwie bewältigt werden musste. „Wenn dann auch noch der Anspruch auf eine gute Kommunikation in der Beziehung besteht kann es schwierig werden“, so Meixner. Zwar stünde&nbsp; schnell mal das Wort „Trennung“ im Raum, doch sehnen sich viele Menschen eigentlich nach einer dauerhaften Partnerschaft, so die Beraterin. Deswegen seien „Auszeiten im Alltag“, bei denen man sich des gemeinsamen Fundaments vergewissern kann, sehr wichtig. Und genau das sollen die Paartage in den kommenden Wochen am Untermain bieten. Monika Mann gab einen kleinen Einblick in das Programm. Da wird dann nicht nur geredet, sondern auch gekocht, getanzt, gewandert oder geklettert. Für einige Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderliche, ein paar Angebote sind bereits ausgebucht.<br />In ihren Grußworten gratulierten Albert Knött als Fachreferent für die EFL der Diözese Würzburg und die Aschaffenburger Bürgermeisterin Jessica Euler für das abwechslungsreiche Programm der nach 2016 zum zweiten Mal angebotenen Paartage am Untermain. Aber auch die alltägliche Arbeit des Beraterteams wurde von Euler gewürdigt. Sie dankte der Kirche für dieses Engagement stellte fest: „Sie sind ein wichtiger Baustein in der Beratungslandschaft am Untermain“.<br />Wie man am besten nicht vorgeht, wenn man möchte, dass die Beziehung hält, zeigte dann das Schauspielerehepaar Agnieszka und Torsten Kleemann mit der Aufführung des Stückes „Offene Zweierbeziehung“ von Dario Fo und France Rame. Vor den Augen der Teilnehmer des Eröffnungsabends stritten sich die beiden hinreißend darüber, warum die Langweile in ihren Alltag eingezogen ist.&nbsp; Der Ehemann schlägt als Lösung vor, eine offene Zweierbeziehung zu leben, in der jeder Partner Affären haben kann. Das erweist sich zunächst als eine sehr einseitige Abmachung, denn während der Mann eine Freundin nach der anderen hat leidet seine Frau darunter, will sich sogar umbringen. Als dann aber die Frau auch einen Freund präsentiert, drehen sich die Verhältnisse um. „Eine offene Zweierbeziehung darf wohl nur auf einer Seite offen sein, weil es sonst zum Durchzug kommt“, kommentiert die Frau schnippisch die Eifersuchtsattacke ihres Mannes. Am Ende der Tragikomödie ist es dann der Mann, der sich das Leben nimmt. Das Stück, von den beiden Schauspielern des Kleinostheimer 12-Stufen-Theaters gekonnt in Szene gesetzt, lebt von Dauerstreit, Wortwitz und Slapstick und berührt an vielen Stellen die Untiefen, die es im Beziehungsleben so gibt.<br />Ob in dieser Extremsituation eine Beratung bei der EFL geholfen hätte, blieb an diesem Abend offen. Nicht offen ließ Peter Michaeli am Ende aber die Frage seiner Nachfolge. Der Theologe wird im Oktober in den Ruhestand verabschiedet werden und aus dem Kreis der Berater wird dann Tobias Benzing die Leitung der Stelle übernehmen.</p><p><br /><strong>Info:&nbsp; Highlihgts aus dem Programm der Aschaffenburger Paartage&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;</strong><br />„Love is in the air“ am 17. Mai ab 19.30 Uhr im Innenhof des Aschaffenburger Martinushauses: Lieder und Texte rund um die Liebe mit dem Chro „amicanta“ und anderen.<br />„Der Liebe WEGen“ am 16. Juni ab 15.30 Uhr im Hochspessart: Ein Outdoorparcours mit Burkhard und Edith Fecher (Anmeldung erforderlich)<br />„Zweierpack – ein entspannter Tag für Paare“ am 17. Juni ab 14.00 Uhr in Alzenau: Eine Wandertour mit Alpakas und den familienseelsorgern Walter Lang und Thorsten Seipel. (Anmeldung erforderlich)<br />„Rettet die Liebe vor den Kindern“ am 21. Juni um 20 Uhr in Miltenberg: Klaus Schmalzl spricht zum Thema: Eltern sein und Liebespaar bleiben – kann das gehen? (Anmeldung erforderlich)<br />„Wenn alte Liebe doch mal rostet“ am 6. Juli um 19.30 Uhr im Aschaffenburger Martinushaus: Prof. Dr. Astrid Riehl-Emde spricht über die Herausforderungen des Älter werdens für Paar.</p><p>Weitere Angebote und Infos unter www.eheberatung-aschaffenburg.de</p>]]></content:encoded><category>Einzugsgebiet Aschaffenburg</category><category>Nachrichten</category><category>Region Aschaffenburg</category><category>Aktuell</category><category>Startseite</category><category>Pastoraler Raum Aschaffenburg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-54909</guid><pubDate>Fri, 14 Apr 2023 10:43:52 +0200</pubDate><title>Damit das Leben als Paar gelingt</title><link>https://ab.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/damit-das-leben-als-paar-gelingt-1/</link><description>Zweite Auflage der „Aschaffenburger Paartage“ bietet vielfältiges Programm – Spektrum reicht vom Vortrag über Paarseminar im Hochseilgarten bis zur Alpaka-Wandertour für Paare,
</description><content:encoded><![CDATA[
<p>Aschaffenburg (POW) Zum zweiten Mal nach 2016 veranstaltet die Aschaffenburger Beratungsstelle für Ehe-, Lebens- und Familienfragen (EFL) in diesem Jahr die „Aschaffenburger Paartage“. Zwischen Mai und Juli 2023 lädt das Team zu 14 sehr unterschiedlichen Veranstaltungen ein. Das Spektrum reicht vom klassischen Vortrag über einen Tanzworkshop, einen Kochkurs, einen Outdoorparcours oder Stadtführungen bis zur Alpaka-Wandertour für Paare. Viele der Veranstaltungen finden direkt in Aschaffenburg statt, aber auch Miltenberg, Alzenau, Hobbach und das Hafenlohrtal stehen mit auf der Liste, und an einem Abend zu Patchworkfamilien kann man auch online teilnehmen.</p><p><br />„Paare in der sogenannten Rushhour des Lebens, die gleichzeitig Karriere machen, ein Haus bauen und ein drei- und ein fünfjähriges Kind betreuen müssen, sind einfach am Limit“, sagt Beraterin Monika Mann. Dann sei als zusätzliche Belastung in den vergangenen zwei Jahren auch die Corona-Zeit zu bestehen gewesen, ein Umstand, der in den Beratungsgesprächen der EFL aktuell immer noch eine große Rolle spiele. Dabei gleichzeitig auch die Paarbeziehung nicht aus dem Auge zu verlieren, sei keine leichte Aufgabe.</p><p><br />Hier wollen die Paartage ansetzen, nicht indem die Paare nicht nur über Probleme sprechen, sondern vor allem auch eine gute Zeit miteinander verbringen. „Wenn man entspannt miteinander leben und schöne Zeit miteinander verbringen kann, lassen sich anstrengende Themen hinterher auch leichter miteinander lösen“, sagt Peter Michaeli, Leiter der Aschaffenburger EFL. Deswegen soll bei den Paartagen nicht nur geredet, sondern auch gekocht, getanzt, gewandert oder geklettert werden. Der Theologe sieht es als Aufgabe der kirchlichen Beratungsstelle, den Menschen in schweren Zeiten beizustehen. Das gelte sowohl für den Einzelnen, der sich mit seinen Lebensfragen an die EFL wenden kann, als auch für Paare, bei denen es oft auch um den Zusammenhalt einer Familie gehen kann.</p><p><br />Herausforderungen kann es nicht nur in den Anfangsjahren einer Partnerschaft geben, denn die gestiegenen Erwartungen an die Qualität einer Beziehung führen oft auch noch später zu Krisen, die bewältigt werden müssen. Das Programm der Paartage geht darauf beispielsweise am 6. Juli im Aschaffenburger Martinushaus mit einen Vortrag zum Thema „Wenn alte Liebe doch mal rostet“ mit der Diplom-Psychologin Dr. Astrid Riehl-Emde ein. Bei einem Online-Gespräch am 9. Mai soll es um die Situation der Patchworkfamilien gehen, die für immer mehr Familien zum Alltag geworden ist. In Miltenberg stehen am 21. Juni dann Paare mit Kindern im Vorschulalter im Mittelpunkt, wenn es um die Frage geht, wie man Eltern sein und gleichzeitig Liebespaar bleiben kann.</p><p><br />Ein Paarseminar am 16. Juni im Hochseilgarten des TeamParks Hobbach will versuchen, das Erleben des Kletterns und sich gegenseitig Sichern auf die Beziehung zu übertragen. Zwischendurch geht es auch einfach nur um das Genießen, zum Beispiel bei einem Liederabend am 17. Mai im Martinushaus mit dem Chor „amicanta“ und Edith und Burkhard Fecher.</p><p><br />Das EFL-Team hat sich für die Veranstaltungsreihe viele Kooperationspartner mit ins Boot geholt, darunter die Fachstelle Ehe und Familie in der Region Aschaffenburg und Miltenberg, den Verein Martinusforum Aschaffenburg-Schmerlenbach, das Forum Soziale Bildung Benediktushöhe, die Domschule Würzburg, das Landratsamt und die Volkshochschule Aschaffenburg sowie einige andere kommunale Einrichtungen. Für viele der Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich. Nähere Informationen zu den Veranstaltungen und organisatorische Hinweise finden sich auf der Homepage www.eheberatung-aschaffenburg.de.</p><p><br />bv (POW)</p><p><strong>Einen Radiopodcast zum thema finden Sie unten als Download!</strong></p>

]]></content:encoded><category>Einzugsgebiet Aschaffenburg</category><category>Nachrichten</category><category>Region Aschaffenburg</category><category>Aktuell</category><category>Startseite</category><category>Pastoraler Raum Aschaffenburg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-54904</guid><pubDate>Thu, 13 Apr 2023 15:19:24 +0200</pubDate><title>Humorvolles zu Mensch, Maschinen und Moneten</title><link>https://ab.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/humorvolles-zu-mensch-maschinen-und-moneten-1/</link><description>Aschaffenburg (POW) Von Samstag, 15. April, bis Freitag, 26. Mai, ist in Aschaffenburg an verschiedenen Orten die Karikaturenausstellung „Arbeit ist das halbe Leben?“ zu sehen. Mit spitzer Feder werden  Themen rund um Mensch, Maschinen und Moneten humorvoll aufs Korn genommen.</description><content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;So manche Karikatur lässt Betrachtende schmunzeln oder auch nachdenklich werden. Veranstaltet wird die Aktion gemeinsam von der Betriebsseelsorge Aschaffenburg, der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB), dem Verein Martinusforum, dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und seinen Mitgliedsgewerkschaften IG Metall und Verdi. Sie wird begleitet von zahlreichen inhaltlichen Veranstaltungen.</p><p><br />Die 60 Bilder der Ausstellung sind über drei Orte in Aschaffenburg verteilt. Zu sehen sind sie im Foyer des Martinushauses in der Treibgasse 26, im Rathaus auf dem Stiftsberg und ab dem 8. Mai für zwei Wochen im Einkaufszentrum City Galerie. Drei Bilder haben auch die Aschaffenburger Künstler Greser &amp; Lenz beigetragen. Sie werden zur Ausstellungseröffnung am Samstag, 15. April, um 19 Uhr im Martinushaus erwartet.</p><p><br />Begleitet wird die Ausstellung durch weitere Veranstaltungen. „Gerechter sollte es zugehen!“, finden die KAB-Rechtsberatung und die Betriebsseelsorge beim gemeinsamen Gang durch die Ausstellung am 24. April um 19 Uhr. Eine Betriebsbesichtigung im Aschaffenburger Klinikum ist für den 12. Mai um 10 Uhr von Verdi und dem Betriebsrat des Klinikums organisiert. Zum spirituellen Stadtspaziergang „menschenwürdig arbeiten“ lädt Betriebsseelsorger Marcus Schuck am Montag vor Pfingsten, 22. Mai, um 18 Uhr ein. Der Spielfilm „Schultze Gets The Blues“ inklusive Nachgespräch am 9. Mai um 20 Uhr im Casino-Kino wirft die Frage auf, ob es denn ein Leben nach der Arbeit gibt. Ebenfalls vom Martinusforum organisiert ist der Abend mit Sozialunternehmerin Sina Trinkwalder aus Augsburg am 18. April um 9 Uhr. Die Gründerin von „manomama“ erzählt davon, wie sie die Maximierung der Menschlichkeit statt des monetären Gewinns umsetzt.</p><p><br />Schon im Vorfeld waren Betriebs- und Personalräte aus der Region dazu aufgerufen, Kommentare zu verschiedenen Karikaturen zu verfassen. Die Texte sind neben den kommentierten Bildern im Martinushaus zu lesen. Alle Informationen zur Ausstellung und den Veranstaltungen sind aktuell auf der Homepage www.kab-wuerzburg.de zu finden.</p><p>(POW (bv)</p>]]></content:encoded><category>Einzugsgebiet Aschaffenburg</category><category>Nachrichten</category><category>Region Aschaffenburg</category><category>Aktuell</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-54701</guid><pubDate>Fri, 24 Mar 2023 09:06:58 +0100</pubDate><title>Begeisternd und berührend ...</title><link>https://ab.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/begeisternd-und-beruehrend/</link><description>Ein Benefizkonzert und Informationsnachmittag zugunsten des Friedens-und Begegnungsprojektes „Zelt der Völker“ nahe Bethlehem begeisterte und berührte am 19. März die über 200  Menschen im großen Saal des Martinushauses. Veranstaltet wurde es vom Martinusforum, geplant von Christiane Michaeli und Burkard Vogt.
</description><content:encoded><![CDATA[<p>Sehr unterschiedliche Musiker und Musikgruppen boten ein kurzweiliges, sehr abwechslungsreiches Programm. Der Jugendchor der Pfarrei „Am Schönbusch“ (Leider/Nilkheim) sang sich mit seinen hellen Stimmen und einer drängenden Frage: „Wozu sind Kriege da?“ von Udo Lindenberg in die Herzen der Zuhörer, um anschließend mit dem mitreißenden Gospel „This little light of mine“ den Menschen ein bisschen Hoffnung zu geben. Kontraste beleben: So präsentierten Joachim Schüler (Piano) und Gudrun Schüler (Flöte) auf absolut perfektem Niveau die Klassik mit dem „Frühling“ aus Vivaldis „Vier Jahreszeiten“, Solveigs Lied von E. Grieg und einem schmissigen Tango. Noch kontrastreicher wurde es bei Rodin Chabab, einem syrischen Kurden, der schon lange in Aschaffenburg lebt. Er spielte auf einer anatolischen Saz und sang dazu;&nbsp; wunderschönes orientalisches Flair.&nbsp; Der Chor Incanto (Leitung Christiane Michaeli) ließ bei seinem ersten Auftritt nach Neugründung einen harmonischen Chorklang und viel Sangesfreude erklingen. Mit dem letzten Lied ihres Auftrittblockes: „Wunder gibt es immer wieder“ von Katja Ebstein sprachen sie das aus, was sich in dieser Zeit jeder wünscht: Ein Wunder, das zu Frieden und Gerechtigkeit führt.<br />Anschließend sangen drei junge, angehende Erzieherinnen der FAKS Aschaffenburg zusammen mit ihrem Lehrer Johannes Ries ein Lied aus dem diesjährigen Musical „The Prom“. Sie verzauberten die Zuhörer mit ihren wunderschönen, klaren Stimmen. Sehr virtuos spielten Musikschullehrer Sebastian Michaeli und sein Schüler Janis Schott das „Carousel“ und den „Libertango“ auf dem Vibraphon und der Marimba. In atemberaubender Geschwindigkeit huschten dabei acht Schlegel über die Tasten. Danach präsentierte die Band „Moment mal“ zwei kraftvolle und aussagekräftige Lieder, die beide aus der Feder von Burkard Vogt stammen.<br />Zwischen den Musikbeiträgen gab es Informationen und Statements über die sehr schwierige Situation des Projektes „Zelt der Völker“, das von dem palästinensischen Christen Daoud Nassar und seiner Familie geleitet wird. In einem Videobeitrag berichtete Daoud Nassar über die jahrzehntelangen Gerichtsverfahren mit der israelischen Militärbehörde zur Anerkennung ihres Besitzes, über Angriffe und Zerstörungen seitens der umliegenden jüdischen Siedler, aber auch von dem Versuch der Familie, nur gewaltlos Widerstand zu leisten. Ihre Farm haben sie daher zu einem Begegnungsort für viele internationale Volontäre und tausenden von Besuchern gemacht.<br />Das Konzert endete mit dem gemeinsam gesungenen, Hoffnung machenden Song „Sehnsucht nach Frieden, der sich an das „Let the sunshine in“ aus dem Musical „Hair“ anlehnt. Ihre Begeisterung zeigten die Zuhörer nicht nur mit Applaus sondern auch durch eine großzügige Spende von 1700,- Euro, die&nbsp; bereits über einen gemeinnützigen Verein persönlich an Daoud Nassar übergeben werden konnte.</p><p>(Katrin Marchio)</p>]]></content:encoded><category>Einzugsgebiet Aschaffenburg</category><category>Nachrichten</category><category>Region Aschaffenburg</category><category>Aktuell</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-54615</guid><pubDate>Thu, 16 Mar 2023 09:19:37 +0100</pubDate><title>Weltweites ökumenisches Friedensgebet auch in Aschaffenburg</title><link>https://ab.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/weltweites-oekumenisches-friedensgebet-auch-in-aschaffenburg/</link><description>Zu einem weltweiten Gebet für den Frieden am 22. März hat der Ökumenische Rat der Kirchen eingeladen. Auch Aschaffenburg ist dabei: Um 18 Uhr laden evangelische und katholische Christen zum Friedensgebet in die St. Agatha-Kirche in der Treibgasse ein.
</description><content:encoded><![CDATA[<p>Für ein Ende der Gewaltspirale in der Ukraine, aber auch in&nbsp; vielen anderen Regionen der Erde, gegen das Vergessen und die Mutlosigkeit soll das gemeinsame Friedensgebet ein Zeichen der Hoffnung und der Solidarität sein. Willkommen sind alle, denen Frieden und Versöhnung am Herzen liegen! Organisiert wird die Veranstaltungen von einem Zusammenschluss von evangelischen und katholischen Pfarreien, Institutionen und Verbänden.<br />Mehr Informationen zur internationalen Gebetsaktion gibt es unter:&nbsp; <a href="https://www.oikoumene.org/de/events/global-peace-prayer" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.oikoumene.org/de/events/global-peace-prayer</a>&nbsp;</p>


]]></content:encoded><category>Einzugsgebiet Aschaffenburg</category><category>Nachrichten</category><category>Region Aschaffenburg</category><category>Aktuell</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-54590</guid><pubDate>Mon, 13 Mar 2023 17:00:17 +0100</pubDate><title>Solibrot-Aktion in Aschaffenburg</title><link>https://ab.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/solibrot-aktion-in-aschaffenburg/</link><description>Die Soli-Brot-Aktion, die von Misereor und dem Katholischen Frauenbund gemeinsam getragen wird, konnte 2022 erstmalig auch in Aschaffenburg durchgeführt werden. In diesem Jahr sind beteiligt: Adam Fairkaufen, Breslauer Str. 28 und die Bäckerei Wenzel in der Sandgasse. Dort kann man bis Ostern ein beliebiges Brot auswählen und der Verkäuferin mitteilen, dass man es als Soli-Brot kaufen möchte.
</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das Brot kostet dann 50 Cent mehr, diese werden von der Verkäuferin in die Solibrot-Spendenbox gegeben. Natürlich kann man auch einfach sein Wechselgeld in diese Kasse werfen. Am Samstag, 11.3. gab es außerdem eine sehr gut angenommene Aktion des Aschaffenburger Zweigvereins: Frauen des Aschaffenburger Frauenbundes haben Brot gebacken und vor dem Ökumenischen Kirchenladen in der Innenstadt verkauft. So kamen insgesamt 77 Euro an Spendengeldern zusammen.<br />Wer gerne helfen will: Einfach in die angegebenen&nbsp; Geschäfte gehen und nach den &quot;Solibroten&quot; fragen. Spenden für die Aktion können auch direkt beim Zweigverein des Frauenbundes abgegeben werden, hierfür bitte Kontakt aufnehmen mit Eva Meder-Thünemann, eva.meder-thuenemann@bistum-wuerzburg.de</p><p><em>Eva Meder-Thünemann</em></p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-54559</guid><pubDate>Thu, 09 Mar 2023 18:47:41 +0100</pubDate><title>Kirchenladen sucht Mitarbeiterinnen</title><link>https://ab.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/kirchenladen-sucht-mitarbeiterinnen/</link><description>Der ökumenische Kirchenladen sucht dringend Verstärkung seines ehrenamtlichen Teams. Gesucht werden Ehrenamtliche, die mindestens zweimal im Monat jeweils drei Stunden Ladendienst machen können. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Bereitschaft zu Gesprächen, zum Zuhören, zur Offenheit für Menschen in allen möglichen Lebenssituationen, Bereitschaft, sich auf das Sortiment und den Verkauf einzulassen sind Voraussetzung für dieses Ehrenamt.<br />Die Mitarbeiterinnen erwartet ein freundliches und offenes ökumenisches Team, eine gute Vorbereitung und Begleitung für Ihren Dienst und spannende Begegnungen.<br />Interessierte wenden Sie sich bitte an:<br />Pfarrerin Ulrike Gitter Tel. 0151 518 783 74 ; Ulrike.Gitter@elkb.de&nbsp; oder<br />Gemeindereferentin Eva Meder-Thünemann Tel. 015221771557; eva.meder-thuenemann@bistum-wuerzburg.de</p>

]]></content:encoded><category>Einzugsgebiet Aschaffenburg</category><category>Nachrichten</category><category>Region Aschaffenburg</category><category>Aktuell</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-54407</guid><pubDate>Wed, 22 Feb 2023 14:07:45 +0100</pubDate><title>Augenblicke-Kurzfilme am Untermain</title><link>https://ab.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/augenblicke-kurzfilme-am-untermain/</link><description>Würzburg (POW) Zehn Kurzfilme in knapp 100 Minuten zeigt die Kurzfilmreihe „Augenblicke“ der AV-Medienzentrale der Diözese Würzburg in Kooperation mit der kirchlichen Erwachsenenbildung am Untermain. Neu dabei: Das Kino in Alzenau.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Programm stehen die Kurzspielfilme „Better half“ (Deutschland 2021), „Aysha“ (Deutschland 2021), „Migranten“ (Frankreich 2020), „Dolápo is fine“ (Großbritannien 2020), „Ausstieg rechts“ (Österreich 2015), „Pastrami“ (Deutschland 2015), „People in Motion“ (Deutschland 2021), „Hang On“ (Niederlande 2018), „Get Home Safe“ (Deutschland 2022) sowie „Distances“ (Spanien 2020). Die Kurzfilme sind zu sehen: am Dienstag, 28. März, um 20.15 Uhr im Aschaffenburger „Casino“; am Donnerstag, 30. März, um 20.15 Uhr in der „Baaila-Kinolounge“ in Alzenau sowie am Montag, 24. April, um 19.30 Uhr im Schloss-Theater in Miltenberg. Weitere Informationen zu den einzelnen Filmen und den Veranstaltungen im Internet unter <a href="https://www.av-medienzentrale.de/kulturelle-filmarbeit/augenblicke-2023/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.av-medienzentrale.de/kulturelle-filmarbeit/augenblicke-2023/</a></p>]]></content:encoded><category>Einzugsgebiet Aschaffenburg</category><category>Nachrichten</category><category>Region Aschaffenburg</category><category>Aktuell</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-54388</guid><pubDate>Mon, 20 Feb 2023 16:54:34 +0100</pubDate><title>Ökumenisches Friedensgebet</title><link>https://ab.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/oekumenisches-friedensgebet-1/</link><description>Aschaffenburg (POW) Pfarreien und kirchliche Institutionen der Stadt Aschaffenburg laden am Mittwoch, 1. März, um 18 Uhr zu einem ökumenischen Friedensgebet auf den Platz zwischen der Pfarrkirche Sankt Agatha und dem Martinushaus in der Treibgasse ein.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Rund ein Jahr nach Kriegsbeginn sind Menschen eingeladen, bei einer etwa halbstündigen Gedenkfeier für Frieden in der Welt, besonders aber für die Menschen in der Ukraine zu beten. Unter den Veranstaltern sind der Verein Martinusforum, die katholische Friedensbewegung „pax christi“, die evangelische Christusgemeinde und das Sozialkaufhaus der Diakonie. Die Feier wird musikalisch von Robert Flörchinger, Walter Lang und Burkard Vogt gestaltet. Bei schlechtem Wetter findet sie in der Pfarrkirche Sankt Agatha statt.</p>]]></content:encoded><category>Einzugsgebiet Aschaffenburg</category><category>Nachrichten</category><category>Region Aschaffenburg</category><category>Aktuell</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-54368</guid><pubDate>Fri, 17 Feb 2023 15:14:06 +0100</pubDate><title>Valentinsabend im Roncallizentrum begeisterte</title><link>https://ab.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/valentinsabend-im-roncallizentrum-begeisterte-1/</link><description>Glattbach/Aschaffenburg (POW) 27 Paare, drei Gesprächsimpulse und Joe Ginane sind die zentralen Bestandteile eines Valentinstags-Abends am Dienstag, 14. Februar, im Roncallizentrum Glattbach gewesen. „Vielen Dank für den tollen Abend&quot;, diese Rückmeldung gaben viele Paare.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die „Handmade-Musik mit Heart und Soul“ von Joe Ginane brachte die Paare in gute Stimmung. Wichtig war vielen Paaren nach eigenem Bekunden auch, sich einfach Zeit für sich zu nehmen. Burkard Vogt, Bildungsreferent im Martinushaus Aschaffenburg, und Walter Lang, Ehe- und Familienseelsorger in Stadt und Landkreis Aschaffenburg, ermutigten mit Aktionen und Gesprächsimpulsen zum gemeinsamen Austausch. Dazu regte auch die Atmosphäre im Roncallizentrum an. Ein Team von Ehrenamtlichen servierte einen Snack und auch Sekt für die Paare. Zum Schluss zogen alle Paare nach Einladung von Seelsorger Richard Rosenberger aus Glattbach zu einem kurzen Impuls und zum Paarsegen in die Kirche. Beim Ausklang hinterher gaben viele Paare den Veranstaltern mit auf den Weg: „Nächstes Jahr müsst Ihr das unbedingt wieder machen.&quot;</p><p>POW / Walter Lang</p>]]></content:encoded><category>Einzugsgebiet Aschaffenburg</category><category>Nachrichten</category><category>Region Aschaffenburg</category><category>Aktuell</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-54367</guid><pubDate>Fri, 17 Feb 2023 15:10:02 +0100</pubDate><title>Mit 150 Stundenkilometern gegen die Wand</title><link>https://ab.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/mit-150-stundenkilometern-gegen-die-wand-1/</link><description>Würzburg/Aschaffenburg (POW) Neun Kinder stehen im Pfarrheim im Aschaffenburger Stadtteil Leider (Pfarreiengemeinschaft „Am Schönbusch – Sankt Kilian – Sankt Laurentius, Aschaffenburg“) und strecken ihre Arme „ganz weit“ nach oben.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer leichten Bewegung nach links und rechts dehnen sie ihren seitlichen Brustkorb. Chorleiterin Christiane Michaeli macht die Laute „p, t, k“ vor und die Kinder wiederholen sie. So wird das Zwerchfell trainiert. Michaeli engagiert sich ehrenamtlich und leitet den Kinder- und Jugendchor. Mit dem bekannten Lied „Kumbaya, My Lord“ üben die Jugendlichen, zweistimmig zu singen. Dafür singt ein Teil des Chors die hohe Stimme und der andere Teil die tiefe Stimme. Danach probt der Chor für eine Aufführung des Musicals „Das Vier-Farben-Land“. Sie proben zunächst die einzelnen Lieder. „Mensch schau mal her, wie schnell die blöde alte Grenze verwischt“, singen die Kinder mit viel Elan. „Wer war so dumm und hat die ganze Zeit nicht einmal gemerkt, dass sie die Angst nur verstärkt?“</p><p>Die Kinder werden mit Verlauf der Chorprobe unbeschwerter. „Ich bin immer ziemlich erleichtert, weil ich von zu Hause wegkommen kann und vom ganzen Schulstress“, erklärt Emilia. Sie ist zwölf Jahre alt und singt bereits seit vier Jahren im Chor. Moritz spürt die Auswirkungen des Chorsingens ebenfalls: „Ein bisschen freier macht es und glücklich.“ Chorleiterin Michaeli stellt bei den Jugendlichen und Kindern Entwicklungen fest. „Am Anfang sind die Kinder oft etwas schüchtern und zurückhaltend. Am Ende des ersten Jahres tauen die meisten auf und trauen sich.“ Sophia sieht die Vorteile des Singens ebenfalls. „Man muss sich nicht so viel bewegen und hat auch viel Spaß“, erklärt die Zehnjährige.</p><p>Einmal die Woche probt der Jugendchor im Pfarrheim im Stadtteil Leider. Das war jedoch auf Grund der Coronapandemie lange nicht möglich. Mit verschiedenen Aktionen wie einem Videoprojekt hat Michaeli versucht, ihren Chor aktiv zu halten. Sie und die Jugendlichen haben das gemeinsame Singen vermisst, als Treffen in Innenräumen verboten wurden. Vor allem Chorproben standen unter dem Verdacht, die Ansteckung zu erleichtern. „Die Coronapandemie hat uns Chorleiter gegen die Wand fahren lassen“, erklärt Caroline Roth. Sie ist als Kantorin in Aschaffenburg tätig. „Stellen Sie sich vor, man fährt mit 150 auf der Autobahn und auf einmal geht es nicht weiter. Wir wurden komplett ausgebremst.“ Die Chorarbeit, die früher unkompliziert war, konnte nur unter schwierigen Bedingungen stattfinden und käme jetzt erst nach und nach wieder.</p><p>Für Chöre, die bereits eine kleine Mitgliederzahl hatten, sei die Pandemie schwer gewesen, weiß Anke Willwohl, Kirchenmusikerin in der Pfarrei Heiligkreuz in Würzburg. Nicht alle Chöre im Bistum Würzburg hätten überlebt. Die „ChoCo-Studie“ („Chormusik in Coronazeiten“) hat jeweils im Frühjahr 2021 und 2022 Chöre nach der aktuellen Lage befragt und wurde in der „neuen musikzeitung“ veröffentlicht. Sie zeigt: 2021 war ein Viertel der sonst aktiven Chormitglieder inaktiv. Bei Kinder- und Jugendchören sei die Fluktuationsrate generell höher. 2021 gaben 12,7 Prozent der Kinder- und Jugendchöre an, keine Mitglieder mehr zu haben. Das ist doppelt so viel wie bei den Erwachsenenchören. Willwohl geht deshalb in Schulen auf&nbsp; Elternabende, um neue Mitglieder zu gewinnen. Sie sagt, dass sie auch jetzt noch die Folgen der Coronapandemie merke. „Zwei Jahre nicht proben, das heißt auch zwei Jahre, in denen die Kinder nur wenig dazulernen.“</p><p>Jetzt sind Chöre wieder auf der Suche nach Mitgliedern. Um Chöre in der Nähe zu finden, gibt es mehrere Möglichkeiten. Im Internet können sich Interessierte auf Webseiten von Pfarreien über musikalische Angebote informieren, erklärt Kirchenmusikerin Willwohl. Auf Konzerten könne man ebenfalls Kontakt zu einem Chor aufnehmen. Man könne aber auch mit Gleichgesinnten zusammen singen. „Zusammen musizieren kann man immer.“</p><p>Katrin Henn (POW)</p>]]></content:encoded><category>Einzugsgebiet Aschaffenburg</category><category>Nachrichten</category><category>Region Aschaffenburg</category><category>Aktuell</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-54328</guid><pubDate>Wed, 15 Feb 2023 18:46:39 +0100</pubDate><title>Vom Eselwandern bis Kirchenkabarett</title><link>https://ab.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/vom-eselwandern-bis-kirchenkabarett/</link><description>Aschaffenburg/Schmerlenbach (POW) Das neue Programmheft des Vereins „Martinusforum Aschaffenburg-Schmerlenbach“ für die kirchliche Bildungsarbeit in der Region Untermain von März bis August 2023 ist ab sofort erhältlich. Es präsentiert eine Vielzahl von Veranstaltungen aus den Bereichen Glaube und Gesellschaft, Spiritualität und Gesundheit, Kultur und Begegnung.</description><content:encoded><![CDATA[<p><br />Im Bereich „Glaube und Gesellschaft“ zum Beispiel findet sich ein Fortbildungskurs für Gottesdienstbeauftragte mit Dr. Ursula Silber. Dieser startet am 2. März und findet an sechs Abenden in Folge jeweils von 19 bis 21 Uhr sowie am Samstag, 25. März, von 9 bis 16 Uhr statt. Die Teilnehmenden können in diesem Kurs lernen, wie sie verantwortet die Schrift auslegen. Am Dienstag, 23. Mai, berichtet von 19.30 bis 21 Uhr „Jahrhundertzeugin“ Ruth Weiss aus ihrem Leben. Dreimal wurde sie zur unerwünschten Person erklärt: von Nazideutschland, vom südafrikanischen Apartheidsregime und von den Machthabern in Süd-Rhodesien.</p><p>Bei den Angeboten zu „Spiritualität und Orientierung“ findet sich zum Beispiel eine Eselwanderung für Frauen am Samstag, 6. Mai, von 10 bis 16 Uhr. Unter der Leitung von Dr. Ursula Silber und Dorett Kleinschroth machen sich die Teilnehmerinnen von der Schellenmühle Aschaffenburg aus mit vier Eseln auf den Weg, um ihre Stärken und Grenzen zu erkunden.</p><p>Gesundheitswandern ist eine Veranstaltung aus dem Bereich „Resilienz und Lebenshilfe“ überschrieben. An acht Terminen in Folge – alternativ ab Mittwoch, 15. März, oder Donnerstag, 16. März – können jeweils zwischen 10 und 12 Uhr unter der Anleitung von Petra Seipel sich gesund fühlende Menschen mit Bewegungsmangel, Bewegungseinsteiger und Bewegungswiedereinsteiger in der Gruppe Herz, Kreislauf und Immunsystem stärken, Knochen und Gelenke kräftigen und das Nervensystem positiv beeinflussen.</p><p>Ein Glanzlicht aus dem Sektor „Kultur und Begegnung“ ist der Auftritt der Kirchenkabaretts „Cherubim“ am Freitag, 24. März. Um 19.30 Uhr gibt die Gruppe ihr Abschiedsprogramm im Aschaffenburger Martinushaus zum Besten.</p><p>Das aktuelle Programmheft gibt es im Martinushaus, Treibgasse 26, 63739 Aschaffenburg, Telefon 06021/392100, E-Mail info@martinushaus.de sowie unter www.martinusforum.de als Download im Internet.</p>

]]></content:encoded><category>Einzugsgebiet Aschaffenburg</category><category>Nachrichten</category><category>Region Aschaffenburg</category><category>Aktuell</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-54327</guid><pubDate>Wed, 15 Feb 2023 18:39:47 +0100</pubDate><title>Deutschlands erster moderner Kirchenbau</title><link>https://ab.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/deutschlands-erster-moderner-kirchenbau-1/</link><description>Dettingen am Main (POW) Ein außergewöhnlicher Kirchenbau feiert 100. Jubiläum: Die Pfarrkirche Sankt Peter und Paul in Dettingen am Main (Landkreis Aschaffenburg) wurde 1923 von den später berühmten Architekten Dominikus Böhm und Martin Weber errichtet und von dem Hanauer Maler Reinhold Ewald mit monumentalen Fresken ausgestaltet. „Entstanden ist ein einzigartiges Gesamtkunstwerk des deutschen Expressionismus und nichts weniger als die erste moderne Kirche in Deutschland“, sagt Michael Pfeifer, Referent für Liturgische Bildung beim Bistum Würzburg.</description><content:encoded><![CDATA[
<p>Mitten in der Hochinflationszeit wagte ein junger kunstsinniger Pfarrer einen Kirchenbau, wie es ihn noch nie zuvor gegeben hatte. Während der basilikale Grundriss noch traditionell wirkt, ist schon der Portalturm ein echter Hingucker. Mit seinem umlaufenden Zinnenkranz und der bekrönenden Fiale verleiht er dem Bau eine burgartige Anmutung. Im Inneren bleiben konstruktive Details sichtbar: „Die dünnen Eisenbetonstützen werden nicht mehr – wie einst üblich – verkleidet, aus Beton entstehen neue Gewölbeformen und durch die geschickte Anordnung von Fenstern entsteht eine mystische Raumstimmung“, sagt Pfeifer.</p><p><br />Die großformatigen Wandbilder zum Kreuzweg und Marienleben schuf Reinhold Ewald. Sie überschwemmen die Wände mit einer Farbenflut, weiten den Raum und umfassen ihn gleichzeitig. Figuren sind expressiv gelängt und verzerrt, Farben oft mehr Ausdrucksmittel als Spiegel des Natürlichen. „Gegen alle Widerstände der bischöflichen Baubehörde hielt der auftraggebende Pfarrer an dem Maler fest. Ewald konnte den Zyklus 1927 vollenden, musste allerdings einige Korrekturen vornehmen. Ende der 1960er Jahre versetzte er die Bilder wieder in den Originalzustand. 2005 erfolgte schließlich eine umfassende Restaurierung der Fresken“, weiß Pfeifer.</p><p><br />Ewalds Gemälde gehören zu den eindrucksvollsten Arbeiten des deutschen Expressionismus. Seine Werke hingen bis zur Kampagne gegen „entartete Kunst“ der Nationalsozialisten in vielen großen deutschen Museen. Anders als andere Expressionisten seiner Zeit, hat sich Ewald nicht mehr von diesem Einschnitt in seine Künstlerbiographie erholt. Und nur in Dettingen bekam der deutsche Expressionismus die Gelegenheit, eine Kirche auszumalen. Vor allem dieser Zyklus macht die Dettinger Kirche einzigartig. „Die Kirche im Karlsteiner Ortsteil Dettingen zählt zu den bedeutendsten Bauwerken des 20. Jahrhunderts hierzulande und ist in der Region dennoch nicht sonderlich bekannt“, beklagt Pfeifer.</p><p><br />Festprogramm zum Jubiläum</p><p>Das Jubiläumsjahr startete bereits vor dem ersten Advent mit der Präsentation einer Schrift über die neuesten Forschungen zur Geschichte der Altäre in der Kirche – nach zwei großen Publikationen zur 75-Jahr-Feier und zum Abschluss der Restaurierung der „Dettinger Passion“ nun eher ein kleinformatiges Heft.</p><p><br />Einen ersten Höhepunkt der Feierlichkeiten bildet eine künstlerische Lichtinstallation, die Details der Architektur und Malerei in Szene setzen wird. Die ganze Fastenzeit über wird die Kirche vom ersten Fastensonntag, 26. Februar, bis einschließlich Palmsonntag, 2. April, abends von 17 bis 21 Uhr in farbiges Licht getaucht. Dazu musizieren um 18 Uhr für eine halbe Stunde verschiedene Musikerinnen und Musiker im Kirchenraum.</p><p><br />Besondere Kreuzwegandachten an den Freitagabenden heben bestimmte Aspekte der „Dettinger Passion“ hervor: „Sturz, Rast und Grab“ beziehungsweise „Frauen am Weg Jesu“. Den Abschluss bildet am Palmsonntag ein Vortrag, der die Verbindungen zwischen dem Isenheimer Altar von Matthias Grünewald und Ewalds Dettinger Passion aufzeigt.</p><p><br />Zwei Ausstellungen sind geplant: Am 7. Mai 2023 wird der Kirchenschatz präsentiert. Gewänder, Gefäße und Figuren werden in der Kirche ausgestellt. Im Heimatmuseum zeigt der Geschichtsverein im Juli besondere Exponate, die mit der Kirche zu tun haben, beispielsweise ein Modell aus dem Deutschen Architekturmuseum und Gemälde Ewalds von privaten Leihgebern.</p><p><br />„Ein außergewöhnliches Lichtphänomen ist zur Zeit der Sommersonnenwende in der Kirche zu erleben. Die Mittagssonne fällt durch die kleinen Fenster im Obergaden in den Mittelgang und bildet dort einen Weg aus Licht“, erklärt Pfeifer. Eine Matinée am Samstag, 17. Juni begleitet dieses Phänomen.</p><p><br />Auch werden besondere Gottesdienste gefeiert. Am Patronatsfest am 29. Juni erklingt bei einer festlichen Wort-Gottes-Feier erstmals das „Dettinger Kyrie“, eine Auftragskomposition von Thomas Gabriel aus Seligenstadt. Ihr eigentliches Kirchweihfest begeht die Gemeinde am 2. Juli. Am Vorabend kommt die „Misa criolla“ im Rahmen eines Kirchenkonzerts zur Aufführung. Am 9. Juli feiert die Gemeinde ihr Pfarrfest. Dabei wird es auch ein Quiz im Kirchenraum geben. Zudem hat Claudia Metz eine digitale Schnitzeljagd durch die Kirche zusammengestellt. Mit derApp „Actionbound“ können nicht nur junge Leute spannende Entdeckungen machen.</p><p><br />Auch mehrere Vorträge sind aus Anlass des Jubiläums geplant. So spricht der Bibelwissenschaftler Professor em. Dr. Martin Ebner am 28. Juni über Petrus und Paulus als herausfordernde Kirchenpatrone. Im November kommt Benediktinerpater Dr. Anselm Grün nach Dettingen. Für Samstag, 21. Oktober, ist ein Symposium geplant, das sich mit Fragen rund um Kunst und Kirche der 1920er Jahre auseinandersetzt.</p><p>Das aktualisierte Jubiläumsprogramm findet sich im Internet unter www.dettingerpassion.de.</p>]]></content:encoded><category>Einzugsgebiet Aschaffenburg</category><category>Nachrichten</category><category>Region Aschaffenburg</category><category>Aktuell</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-53839</guid><pubDate>Sun, 01 Jan 2023 11:40:28 +0100</pubDate><title>Bistum Würzburg trauert um Papst Benedikt</title><link>https://ab.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/bistum-wuerzburg-trauert-um-papst-benedikt/</link><description>Stellungnahme von Bischof Dr. Franz Jung zum Tod Benedikts XVI. 
</description><content:encoded><![CDATA[<p>„Das Bistum Würzburg trauert um Papst Benedikt. Mit ihm verliert die Kirche einen der herausragenden Theologen des zwanzigsten Jahrhunderts und einen Wegbereiter des Zweiten Vatikanischen Konzils. Joseph Ratzinger kann als theologische Ausnahmebegabung betrachtet werden. Er brillierte mit einem scharfen Verstand und wies eine umfassende theologische Bildung auf, durch die er mit der Heiligen Schrift und der Tradition der Kirche vertraut war wie nur wenige, vom Zeitalter der Patristik angefangen bis hin zu den aktuellen theologischen Debatten. Er war ein gesuchter Gesprächspartner, der durch seine klaren Positionen zum einen Orientierung vermittelte, zum anderen aber zur Auseinandersetzung einlud.<br />Durch seine innige Frömmigkeit wusste er sich mit der benediktinischen Tradition seiner bayerischen Heimat verbunden. So war es kein Zufall, dass er als Papstnamen den Namen des „Vaters des Abendlandes“ Benedikt wählte.<br />Gerade als Zeitzeuge des Vatikanischen Konzils stand er dessen Rezeption kritisch gegenüber. Er wurde nicht müde, darauf hinzuweisen, dass es nicht genüge, den Geist des Konzils zu beschwören, sondern dass es darauf ankomme, sich die Dokumente des Konzils in ihrer Fülle anzueignen. Dabei vertrat er vehement für eine Hermeneutik der Kontinuität ein und nicht des Bruches, den er jedoch schmerzlich allenthalben wahrnahm.<br />Einer rein akademischen Theologie, abgekoppelt vom lebendigen Glaubensvollzug, konnte er nichts abgewinnen. Mit der Tradition der Kirchenväter, besonders des Heiligen Augustinus, mahnte er immer neu die notwendige Rückbindung der Theologie an Schrift und Tradition an, wobei er mit den Vätern darauf hinwies, dass die Liturgie der Kirche der eigentliche Ort des Theologietreibens sein müsse, um die Kirchlichkeit der Theologie zu wahren.<br />Seiner Liebe zu den Vätern verlieh er in einer eindrucksvollen Katechese-Reihe Ausdruck, in der er deren Aktualität für die heutige Zeit aufzeigte. Seine Erfahrungen im Gebet, das sich ganz aus der Lectio Divina speiste, legte er ebenfalls in einer Reihe von Katechesen dar, die von seiner tiefen Spiritualität zeugen und von einem Geist, der die Schrift durchbetet hat. Dass es für den lebendigen Glauben einer persönlichen Christusbeziehung bedarf, hat er in seiner Trilogie der Jesus-Bücher ausgeführt. Ein einmaliges Unternehmen für einen Papst, zumal er diese Bücher nicht als lehramtliche Aussagen verstanden wissen wollte, sondern als sein ganz eigenes Glaubenszeugnis, um Jesus als den Christus der Tradition der Kirche wiederzuentdecken. Die Bedeutung der theologischen Tugenden für das gläubige Dasein hat er in seinen drei Enzykliken zu Glauben, Hoffnung und Liebe entfaltet und damit neben seiner viel gerühmten „Einführung ins Christentum“ eine weitere fundierte Einführung in den Glauben der Kirche vorgelegt.<br />Auch als Papst verstand sich Joseph Ratzinger vor allem als theologischer Lehrer. Mit seinem Auftreten beim Weltjugendtag in Köln 2005 begeisterte er in seinem Heimatland Deutschland zahllose Menschen für den Glauben und erreichte, dass sich viele nach diesem tiefgehenden geistlichen Erlebnis wieder in ihren Gemeinden engagierten oder sich für den Priesterberuf oder eine Ordensberufung entschieden. Man sprach sogar von einer „Generation Benedikt“, die dieser Papst in seiner einfachen und zugleich zutiefst geistlichen Art ansprach.<br />Unvergessen ist sein Besuch in Altötting 2006, dem Wallfahrtsort, an dem er sich persönlich mit seiner bayerischen Heimat geistlich verbunden fühlte und gewissermaßen zuhause ankam. Ausgehend vom Evangelium der Hochzeit von Kana legte er dar wie man mit Maria Jesus besser kennen lernen kann. „So wollen wir uns von Maria, von der Gnadenmutter von Altötting, von der Mutter aller Glaubenden auf die Stunde Jesu zuführen lassen. Bitten wir ihn, daß er uns schenkt, ihn immer mehr zu erkennen und zu verstehen. Und lassen wir das Empfangen nicht auf den Augenblick der Kommunion beschränkt sein. Er bleibt da in der heiligen Hostie und wartet immerfort auf uns. Die Anbetung des Herrn in der Eucharistie hat in Altötting in der alten Schatzkammer einen neuen Ort gefunden. Maria und Jesus gehören zusammen. Mit ihr wollen wir im Gespräch mit dem Herrn bleiben und so ihn besser empfangen lernen. Heilige Mutter Gottes, bitte für uns, wie du in Kana für die Brautleute gebeten hast. Führe uns zu Jesus – immer von neuem“, so endete der Papst seine berührende Ansprache an die Pilger in Altötting.<br />Nachhaltigen Eindruck hinterließ seine Rede im Deutschen Bundestag im Jahre 2011, in der er unser diesjähriges Jahresmotto vom hörenden Herzen auslegte. „Dem jungen König Salomon ist in der Stunde seiner Amtsübernahme eine Bitte freigestellt worden. Wie wäre es, wenn uns, den Gesetzgebern von heute, eine Bitte freigestellt wäre? Was würden wir erbitten? Ich denke, auch heute könnten wir letztlich nichts anderes wünschen als ein hörendes Herz – die Fähigkeit, Gut und Böse zu unterscheiden und so wahres Recht zu setzen, der Gerechtigkeit zu dienen und dem Frieden“, so der Papst vor den Abgeordneten der Bundesrepublik Deutschland.<br />Auch die Rede im Konzerthaus in Freiburg im gleichen Jahr verfehlte ihren Eindruck nicht. Der Papst mahnte an, dass eine Kirche, die missionarisch sein wolle, sich nicht selbstgenügsam auf sich zurückziehen dürfe. Mit dem Begriff der „Entweltlichung“ unterstrich er die Aufgabe der Kirche, sich ganz dem Evangelium und seiner Verkündigung zu widmen. „Offensein für die Anliegen der Welt heißt demnach für die entweltlichte Kirche, die Herrschaft der Liebe Gottes nach dem Evangelium durch Wort und Tat hier und heute zu bezeugen, und dieser Auftrag weist zudem über die gegenwärtige Welt hinaus; denn das gegenwärtige Leben schließt die Verbundenheit mit dem Ewigen Leben ein. Leben wir als einzelne und als Gemeinschaft der Kirche die Einfachheit einer großen Liebe, die auf der Welt das Einfachste und das Schwerste zugleich ist, weil es nicht mehr und nicht weniger verlangt, als sich selbst zu verschenken“, so der Papst. Dieser Freiburger Appell verfehlte seine Wirkung nicht und hallt bis heute nach als Auftrag, den es umzusetzen gilt.<br />So bleibt die Erinnerung an eine große theologische Persönlichkeit, die über Jahrzehnte das Gesicht der katholischen Kirche geprägt hat und ihr viele wichtige theologische wie geistliche Impulse gegeben hat. Eine abschließende Bewertung seines Pontifikates kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorgenommen werden. Viele seiner Einsichten jedoch haben bleibenden Bedeutung, da sie nicht nur von geistlicher Tiefe sind und aus der Fülle der Tradition schöpfen, sondern auch mit einer Eleganz und Schönheit vorgetragen werden, die man in der heutigen Zeit schmerzlich vermisst.“</p>]]></content:encoded><category>Nachrichten</category><category>Region Aschaffenburg</category><category>Aktuell</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-53722</guid><pubDate>Mon, 19 Dec 2022 14:49:30 +0100</pubDate><title>Orthodoxer Gottesdienst in St. Agatha</title><link>https://ab.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/orthodoxer-gottesdienst-in-st-agatha/</link><description>Seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine haben viele Geflüchtete auch in Aschaffenburg ein neues Zuhause gefunden. Der Caritasverband Aschaffenburg - Stadt und Landkreis e.V. betreut über das Projekt „Gut Ankommen in Aschaffenburg“ eine Vielzahl dieser Menschen. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Auf Wunsch konnte jetzt ein orthodoxer Gottesdienst organisiert werden, der von Pater Konstantin aus Darmstadt gehalten wird. Am 31.12.2022 um 9 Uhr findet der Gottesdienst in der Aschaffenburger Agathakirche statt. Im Anschluss wird von einer ukrainischen Theatergruppe, die aus dem Projekt entstanden ist, noch eine kleine Aufführung präsentiert. Alle Menschen, die am orthodoxen Gottesdienst teilnehmen wollen, sind herzlich eingeladen!</p><p>Informationen hierzu auch unter <a href="https://www.caritas-aschaffenburg.de/aktuelles/termine/event/144-orthodoxer-gottesdienst" target="_blank" rel="noreferrer">www.caritas-aschaffenburg.de/aktuelles/termine/event/144-orthodoxer-gottesdienst</a></p><p>Informationen zum Projekt unter <a href="https://www.caritas-aschaffenburg.de/sie-suchen-hilfe/gut-ankommen-in-ab-ukraine" target="_blank" rel="noreferrer">www.caritas-aschaffenburg.de/sie-suchen-hilfe/gut-ankommen-in-ab-ukraine</a></p>]]></content:encoded><category>Einzugsgebiet Aschaffenburg</category><category>Nachrichten</category><category>Region Aschaffenburg</category><category>Aktuell</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-53260</guid><pubDate>Fri, 18 Nov 2022 08:31:59 +0100</pubDate><title>Martinushaus feiert 50jähriges Jubiläum</title><link>https://ab.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/martinushaus-feiert-50jaehriges-jubilaeum/</link><description>Aschaffenburg (POW) „Dass es dieses Haus gibt, war der Wunsch der Menschen vor Ort, und es ist bis heute ein Forum für den ganzen Untermain, eine Drehscheibe für die Kirche in dieser Region.“ Das hat Bischof Dr. Franz Jung bei der Vesper anlässlich des 50. Jubiläums des Martinushauses am Freitag, 11. November, betont. Rund 200 Menschen waren zusammengekommen, um den Geburtstag dieses kirchlichen Dienstleistungszentrums im Herzen der Stadt Aschaffenburg mitzufeiern. Es war auf den Tag genau vor 50 Jahren von Bischof Josef Stangl eingeweiht worden. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Feier begann mit einem kleinen Martinszug. Der startete am Haupteingang des Gebäudes, das für diesen Abend mit bunten Lichtern und einem Film mit aktuellen und historischen Bildern illuminiert war. Einige Kinder zogen gemeinsam mit vielen Erwachsenen und mit bunten Laternen zu den Klängen des Martinsliedes, intoniert von der Jugendkapelle Obernau-Gailbach, die etwa 100 Meter hinunter zur Sankt-Agatha-Kirche. Dort begann die feierliche Chorvesper, die musikalisch vom Jugendchor der Aschaffenburger Stiftschorknaben und -mädchen unter der Leitung der Stifts- und Stadtkantorin Caroline Roth gestaltet wurde.</p><p><br />Bischof Jung hielt gemeinsam mit Rektorin Dr. Ursula Silber eine Dialogpredigt, die ganz auf den Namenspatron des Hauses ausgerichtet war. Der Bischof betonte mit dem Verweis auf die Legende von der Mantelteilung sein Anliegen, dass Caritas und Pastoral, Seelsorge und Dienst am Nächsten immer Hand in Hand gehen müssen. Silber bestätigte, dass diese Haltung im Martinushaus gelebt werde, schon alleine weil eine Einrichtung mitten in der Stadt und in Bahnhofsnähe automatisch mit den Nöten der Menschen in Berührung kommt. „Uns geht es hier immer darum, die Menschen zu sehen wie sie sind, nicht nur ihre Defizite, sondern vor allem ihre Potenziale“, sagte die Theologin.</p><p><br />Bischof Jung ging mit Zitaten aus der Martinus-Biografie des Sulpicius Severus auf weitere Aspekte des Heiligen ein, der in Aschaffenburg auch Stadtpatron ist. Martin wird da als Mensch geschildert, der mit Autorität gegen die Götzen seiner Zeit kämpfte, vom Mönchtum fasziniert war und sich nicht den Herrschenden andiente. Der Heilige wird bei Severus auch als ein Lehrer des Gebets und der Kontemplation geschildert, ein Aspekt, der auch Bischof Jung sehr wichtig ist. „Ich sehe mich in diesem Anliegen bestärkt durch den Mönch Martinus.“ Gebet und Arbeit dürften nicht gegeneinander ausgespielt werden, im Gegenteil: „Für Martinus gehört beides zusammen und vertieft sich miteinander.“</p><p><br />Silber schlug zu den Gedanken des Bischofs jeweils eine Brücke zur konkreten Arbeit im Martinushaus. „Wir haben hier mit unseren Angeboten keine fertigen Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit, aber schon alleine die richtigen Fragen zu stellen ist wichtig“, zitierte sie den ersten Rektor des Hauses, Pallottinerpater Josef Danko. In der Vita des Martinus wird davon berichtet, dass sich der Teufel als Christus ausgibt und der Heilige ihn entlarvt, weil der Versucher keine Wundmale hat. Silber griff diesen Aspekt auf und stellte die Frage, woran die Menschen heute Christus erkennen können. „Das Lehramt der Opfer kann dabei eine Hilfe sein“, sagte die Theologin und benutzte damit einen Begriff aus dem aktuellen synodalen Dialogprozess, der die Missbrauchsopfer stärker in den Blick nehmen will.</p><p><br />Auch auf die prophetischen Stimmen der Menschen, die aus der Institution Kirche austreten, und auf die, die innerhalb der Kirche eine Umkehr fordern, müsse man hören, erklärte Silber weiter. Das Martinushaus habe mit Veranstaltungen wie der Weihnachtsfeier für Bedürftige auch einen festen Platz im sozialen Gefüge der Region und sei eine Institution, die gute Beziehungen zu den kommunalen Institutionen pflege, ohne sich vereinnahmen zu lassen. Darauf wolle man auch in Zukunft bauen. „Wir leben hier im Haus in der Gegenwart Gottes, mit allem was wir tun“, sagte Silber. Bischof Jung schloss die Predigt mit dem Verweis auf die Herausforderungen in der Transformation der Kirche: „Das Beispiel des heiligen Martinus helfe uns, beherzt auszuschreiten in der Zuversicht, dass der Herr bei uns ist und wir uns deshalb nicht zu fürchten brauchen“.</p><p><br />Im Anschluss an den Gottesdienst trafen sich die Festgäste zu einem Empfang im Foyer des Hauses. Ordinariatsrätin Dr. Christine Schrappe, Leiterin der Hauptabteilung Bildung und Kultur des Bistums Würzburg, ging in ihrem Grußwort auf die wichtige Rolle der unterschiedlichen Dienstleistungen des Martinushauses für den Zusammenhalt der Gesellschaft ein – von der Bildung über die Beratung bis zur Freizeitgestaltung. An die hauptamtlichen Mitarbeiter(innen) des Hauses gewandt, sagte sie: „Ihr macht das Haus zu einem Ort der Gastlichkeit.“ Dafür sei auch die gute Hausgemeinschaft verantwortlich.</p><p>Schrappe dankte für das Engagement der Hausleiterin Anje Elsesser, die seit knapp einem Jahr für Personal und Geschäftsführung des Hauses zuständig ist, und Silber, die neben ihren Aufgaben in der Bildungsarbeit als Rektorin für inhaltliche Leitungsaufgaben zuständig ist. Für die Zukunft der Kirche hält Schrappe solche multifunktionalen Orte wie das Martinushaus für wichtig. Mit Blick auf eine aktuelle Umfrage der ARD zu Orten der Gemeinschaftsbildung bedauerte sie, dass da die Kirchen auf dem letzten Platz liegen. „Orte wie hier sind Kirche – das müssen wir verstärken.“</p><p><br />Dorothea Weitz, Vorsitzende der Mitarbeitervertretung (MAV), gratulierte den Kolleg(inn)en zum Jubiläum. Im Martinushaus arbeiten aktuell rund 100 Menschen hauptamtlich. Weitz betonte, dass es in so einer großen Dienstgemeinschaft besonders wichtig sei, neben der Offenheit in die Stadtgesellschaft hinein auch einen Fokus auf die Zusammenarbeit nach innen zu legen: „Gemeinsame Gottesdienste, Feiern, Gespräche und das gegenseitige Vertrauen fördern diese interne Gemeinschaft und geben Halt, gerade in Zeiten des Umbruchs und der Veränderung.“ Der Rektorin Silber überreichte Weitz stellvertretend für alle Kolleginnen eine Martinslaterne mit dem Mann im Mond und der Aufforderung, dass dieses Haus ein Ort zum Experimentieren, Diskutieren, Lernen, Beten, Singen, Tanzen, Lachen und Träumen bleibt. Aschaffenburgs Oberbürgermeister Jürgen Herzing erinnerte sich daran, wie er als Jugendlicher selber regelmäßiger Besucher des damaligen Freizeitheims im Keller des Gebäudes war. Aktuell sei nach seinen Worten die gute Zusammenarbeit des Hauses bei den verschiedenen Themen zu betonen, mit denen sich auch die Stadt beschäftigt, von der Auseinandersetzung mit der Erinnerungskultur bis zum Klimathema. Herzing fasste alles Gesagte in einem Satz zusammen: „Das Martinushaus ist ein Segen für die Stadt Aschaffenburg.“</p><p><br />Tag der offenen Tür am 12. November</p><p><br />Am folgenden Tag, Samstag, 12. November, präsentierte das Haus bei einem Tag der offenen Tür seine bunte Vielfalt. Die Besucher wurden bereits im Foyer vom heiligen Martin empfangen, der von KAB-Referent Joachim Schmitt gespielt wurde. Bei ihm konnte man Probleme ansprechen und erhielt Tipps und zum Teil auch die direkte Vermittlung zu Stellen im Martinushaus, die einem weiterhelfen können. Andere Seelsorge- und Caritasstellen des Hauses luden zu Impulsreferaten und Austausch ein. Die Familienseelsorge organisierte mit „Sankt Martin auf der Spur“ einen Escape-Room, bei dem man gemeinsam ein Rätsel lösen musste. Die Caritas-Kleiderkammer hatte in der benachbarten Sankt-Agatha-Kirche eine Kleidertauschbörse aufgebaut, und in der Jugendbildungseinrichtung „Katakombe“ konnte man beim Repair-Café defekte Geräte vorbeibringen und fand schnelle Hilfe bei der Reparatur. Für Kinder und Jugendliche gab es ein Abseilangebot von der Dachterrasse in den Innenhof des Martinshauses und die Erwachsenenbildung war unter anderem mit einem Kalligraphie- und einem Kräuter- und Heilkundeworkshop vertreten.</p><p><br />Sehen und hören lassen konnte sich auch das Bühnenprogramm im großen Saal. Der Tanzsport-Club Schwarz-Weiß begeisterte mit den Vorführungen seiner Kinder- und Jugendgruppen und die Jugendkapelle Obernau-Gailbach unterhielt die Besucher mit flotter Blasmusik. Der Aschaffenburger Capoeira-Verein gab eine Kostprobe dieser aus Brasilien stammenden Mischung aus Kampf und Tanz im Foyer des Hauses, bevor dann die Stadtgarde Aschaffenburg mit dem diesjährigen Prinzenpaar und einigen Tanzvorführungen einzog. Richtig fetzig wurde es dann noch bei den Breakdance-Vorführungen der Aschaffenburger Breakdancegruppe „Soul 4 Streets‘“. Hier hielt es auch den heiligen Martin nicht mehr zurück. Er gab auf der Bühne selbst eine kleine Breakdance-Einlage. Zum Ausklang des Tages gab die Babaloda Brass-Band ein Konzert im Saal. Die neun Musiker brachten die rund 100 Gäste noch mal ausgiebig zum Tanzen, Mitsingen und Mitspringen.</p><p><br />bv (POW)</p>]]></content:encoded><category>Einzugsgebiet Aschaffenburg</category><category>Nachrichten</category><category>Region Aschaffenburg</category><category>Aktuell</category><category>Startseite</category></item></channel></rss>