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Was ich Ihnen wünsche

Am Silvestermorgen wartete ich an einer Kasse. Die Kassiererin sah müde und mürrisch aus. „Geben Sie mir auf fünf Euro raus,“ sagte die Frau vor mir zur Kassiererin, „ ein Cent ist für Sie – als Glückcent für das neue Jahr!“ Die Kassiererin blickte von der Kasse auf mit leuchtenden Augen und einem Lächeln im Gesicht. Solch ein Lächeln häufig zu sehen oder selbst zu lächeln, ist mein erster Wunsch an Sie!

Zu diesem Wunsch lege ich weitere:
Frieden wünsche ich Ihnen: dass ihre Beziehungen friedfertig und Sie mit sich selbst im Reinen sind; dass Sie das angehen und regeln, was Ihnen hilft in Frieden zu leben.
Glauben wünsche ich Ihnen: dass Sie sich von etwas Höherem und Größerem getragen fühlen; dass Sie das Vertrauen nicht aufgeben, dass vieles einen (oft noch nicht erfassbaren) Sinn hat; dass Sie die Verbindung zu Gott nicht aufgeben, wenn Sie danken und bitten oder klagen und mit Gott streiten.
Liebe wünsche ich Ihnen: dass Sie sich lieben und annehmen können und Sie gut für sich sorgen; dass Sie andere lieben und von anderen geliebt werden; dass Sie Grenzen setzen, um sich und andere zu schützen.
Hoffnung wünsche ich Ihnen: dass sie das Zutrauen nicht verlieren, dass es anders werden kann; dass Sie Veränderungen wagen, die anstehen; dass Sie Menschen haben, die Ihre Hoffnung mit Ihnen tragen.
Wünsche wünsche ich Ihnen: dass Sie es wagen zu wünschen, manchen Wunsch umsetzen und sich die Wünsche erfüllen mögen, die für Sie gut sind.
Und zu allem den Segen Gottes für alle Tage und Nächte des Jahres 2015!

Christiane Knobling, Aschaffenburg, 
Leiterin der Ökumenischen TelefonSeelsorge Untermain