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Missbrauch theologisch aufarbeiten

Im September 2018 ist eine von der Deutschen Bischofskonferenz in Auftrag gegebene Studie zum Missbrauch erschienen. In den über 38tausend ausgewerteten Akten der 27 deutschen Bistümer aus der Zeit zwischen 1946 und 2014 gab es bei 1.670 Klerikern Hinweise auf Beschuldigungen des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger.

3.677 Kinder und Jugendliche sind als Opfer dieser Taten dokumentiert, die Dunkelziffer ist sicher höher. Eine erschreckend hohe Zahl. Heute wird in den Gottesdiensten deutschlandweit in den Gebeten und Fürbitten der Opfer gedacht. Doch das reicht nicht – sagt die Theologin Jutta Lehnert. Sie forderte bei einer Veranstaltung im Aschaffenburger Martinushaus auch eine theologische Aufarbeitung des Geschehens. Sie sieht bei der Kirche einen großen Unterschied zu anderen Institutionen, in denen auch Missbrauch geschieht. Burkard Vogt hat einen Betroffenen nach seinen Erfahrungen gefragt und Jutta Lehnert nach den theologischen Konsequenzen gefragt.

Die Radioiniterviews finden Sie unten als Download.