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Partnerbistum Óbidos

Mensch und Natur zusammendenken

Aschaffenburg (POW) Über die Situation im brasilianischen Partnerbistum Óbidos hat Bischof Bernardo Johannes Bahlmann am Dienstag, 19. Oktober, mit Schülerinnen der 10. Klassen der Maria-Ward-Mädchenrealschule und des Maria-Ward-Gymnasiums in Aschaffenburg diskutiert.

Ihm sei die Frage wichtig sei, wie man als Christ die Botschaft Jesu heute verkünden könne, erklärte er. Für ihn sei damit verknüpft, dass sich Kirche neben den Fragen um Glaubensweitergabe und Gottesdienst auch um die Rechte der Menschen und der Schöpfung kümmern müsse. Besonders interessierte die Schülerinnen, wie man in Óbidos mit der Coronapandemie zurechtgekommen sei. Bahlmann berichtete, dass die drei Krankenhäuser und zwei Krankenhausschiffe in katholischer Trägerschaft an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit gekommen waren. „Unsere Krankenhausschiffe haben in den vergangenen zwei Jahren rund 200.000 Menschen behandelt.“ Auch aus seinem Bekanntenkreis seien Menschen an der Krankheit gestorben. Ein weiteres Thema war die Abholzung des Regenwalds. „Wir müssen Mensch und Natur zusammen denken“, forderte Bahlmann. Um die Situation zu verbessern, reiche es nicht, zu beten und auf ein Wunder zu warten. In seinem Bistum sei jetzt in Zusammenarbeit mit dem kirchlichen Hilfswerk Misereor ein Wiederaufforstungsprogramm gestartet, nannte er als Beispiel. Den Schülerinnen legte er ans Herz, sich trotz der großen Entfernung zum Amazonas bewusst zu machen, dass es vieles gebe, was sie mit diesem Teil der Erde verbinde. Am Nachmittag traf Bischof Bahlmann Vertreter des Stiftungsrats Sankt Elisabeth in der Sozialstation des Stadtteils Damm. Nach dem Abendessen mit Oberbürgermeister Jürgen Herzing gab es im Martinushaus einen Begegnungsabend mit Mitgliedern des Partnerschafts-Arbeitskreises Óbidos und weiteren Interessierten.

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