Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

Schloss Johannisburg in Aschaffenburg
Kreuzwort vom 28.12.2019

Jahreswechsel

Weihnachten ist vorüber. Der Jahreswechsel steht an. In den Tagen des Übergangs erleben wir das Vergehen der Zeit eindrücklicher als sonst.

Viele Menschen schauen nachdenklich zurück. Was habe ich alles gemacht in diesem Jahr? Welche Veränderungen hat es gebracht? Wann habe ich gelacht und war glücklich? Wann war ich verzweifelt und habe geweint? 

Der Jahreswechsel lässt uns aber auch nach vorne schauen. Wir haben vielleicht einen neuen Kalender mit viel leerem Platz für neue Erlebnisse. Werden es gute oder schlechte sein? Fasse ich die berühmten Vorsätze zum Neuen Jahr? Früher fand ich so einen leeren Kalender nur spannend und aufregend. Sehnsüchte stiegen in mir auf. Ja älter ich werde, desto mehr erfüllen mich die leeren Seiten auch mit Bedenken. Was kommt? Wo stehe ich nächstes Jahr um diese Zeit? Bleiben wir alle gesund? Solche und ähnliche Gedanken begleiten sicher viele Menschen beim Jahreswechsel. 

„Des Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg, aber Gott allein lenkt seinen Schritt.“ (Sprüche 16,9) Wir Menschen planen gern. Wir meinen dann, dass wir unser Leben im Griff haben, gerüstet sind für alle Eventualitäten. Wir wollen vorausschauen und Sicherheit haben.

Das kleine Wort „aber“ markiert einen Vorbehalt. Dieses „aber“ rückt das eigene Reden und Planen zurecht. Wir haben das Leben und uns selbst eben nicht so ganz in der Hand. Das entlastet uns davon, uns selbst zu wichtig zu nehmen. Uns zu viel aufzubürden in unseren Plänen und Vorsätzen und uns mit allem zu überfordern. Wir sind nicht auf uns allein gestellt und müssen nicht gegen alles gefeit sein.

Vertrauen und Loslassen. Das ist etwas, das wir uns merken dürfen für die kommenden 365 Tage. Egal was sie bringen werden und egal, was von unseren Plänen in Erfüllung geht oder nicht. Unser „Ja, wenn“ wird unwichtig gegen Gottes „aber doch“. Wir erdenken uns auch für das kommende Jahr viel. Das dürfen wir auch. Und wir dürfen es in dem Vertrauen tun, das Gott unseren Schritt lenkt und dass sein Segen auf unserem Leben liegt. Auch im neuen Jahr ist er immer an unserer Seite.


Bettina Lezuo, evangelische Pfarrerin in Goldbach
 

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung