Für die meisten Stars der Filmbranche ist diese Veranstaltung das Highlight des Jahres, für manche von ihnen stellt die Auszeichnung mit der begehrten Trophäe den Gipfel ihrer Karriere dar.
Auch die Freunde Jesu erleben im Evangelium des Zweiten Fastensonntags ein echtes Highlight, und das auf dem Gipfel eines Berges: Zusammen mit Jesus erleben sie seine „Verklärung“. Es ist ein Ereignis, das sich heute nur schwer fassen lässt. Die Bibel erzählt uns, dass Jesus von strahlendem Licht umgeben war und Gottes Stimme ihn als seinen geliebten Sohn identifizierte. Was auch immer geschehen sein mag – für die Jünger Jesu muss es ein unglaublich eindrucksvolles Erlebnis gewesen sein. Etwas so Wundervolles, dass sie gar nicht mehr weg wollen. Doch Jesus hindert Petrus daran, „Hütten zu bauen“, also zu bleiben. Er weiß, dass das Leben nicht nur aus Highlights besteht. Jesus weiß um die Höhen und die Tiefen des menschlichen Lebens sowie um den ganz „normalen“ Alltag. Er will, dass die Jünger eine Ahnung davon bekommen, wie viel Kraft Gott schenkt und wie viel Freude der Glaube an ihn geben kann. Deshalb durften sie an der „Verklärung Jesu“ teilnehmen. Durch dieses ganz besondere und begeisternde Highlight sollen sie auftanken. Danach gilt es wieder den Berg hinabzusteigen, um im Alltag – und auch gerade dann, wenn jemand „down“ ist, am Boden liegt – aus der frisch gewonnenen Kraft zu leben und diese weiterzugeben.
Liebe Leserinnen und Leser, aus ganzem Herzen wünsche ich Ihnen genügend persönliche Highlights und die Weisheit, sie zu Ihrer Kraftquelle im Alltag zu machen!
Kerstin Gerlach, Pastoralreferentin in der Pfarreiengemeinschaft „Am Engelberg“/Großheubach

