Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

Schloss Johannisburg in Aschaffenburg
Kreuzwort vom 21.03.2020

Es geht uns gut..

Ich will doch mal festhalten: Uns geht es gut, saumäßig gut. Wir leben in Europa, einem reichen Kontinent, … in Deutschland, einem wohlgeordneten und gut regiertem Land, … im Spessart, einer Gegend, in der viele Urlaub machen. Seit 75 Jahren herrscht Frieden. Die Arbeitslosigkeit ist auf Rekord-Niedrigstand, im Staatshaushalt seit Jahren ein PLUS von etlichen Milliarden. Bei uns stirbt kein Kind mehr an Diphterie oder an Mumps, schon gar nicht am Hunger, keine Frau mehr am Kindbettfieber. Die Älteren unter uns erinnern sich an ganz andere Zeiten.

Natürlich, es ist nicht alles super, … der Wohlstand ist sehr ungleich verteilt, nicht alle Krankheiten besiegt … Krebs oder jetzt dieses Virus, das nicht nur den Älteren unter uns Angst machen möchte. Dennoch: Verglichen mit der großen Mehrheit aller anderen Menschen auf dieser Erde kann ich nur sagen: „Welch eine Gnade!“ 
Welch eine Glück, dass ich in Deutschland leben darf und in dieser Generation, der es so gut geht, wie keiner Generation vor uns, jedenfalls was Gesundheit, Sicherheit und Wohlstand betrifft.  
Lätare, „Freut Euch!“ Das ist der lateinische Name dieses Sonntags. Freut Euch! Mitten in der Passionszeit, mitten in der Angst und, ja, auch der Not dieser Tage, eine Aufforderung, auf das zu schauen, was das Leben lebenswert macht.  
Jesus wählt Bilder wie diese: Nur das Samenkorn, das in die Erde fällt, bringt Frucht. Brot, das verzehrt wird, stärkt.  Er selbst ist unser Brot, das Leben schenkt. Auch wenn die Nachrichten uns manchmal Schlimmes fürchten lassen: Trost ist nahe.
Paulus, in seiner unnachahmlichen Art, die Dinge auf den Punkt zu bringen, hat es einmal so formuliert: „Ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.“
Gewiss, das Virus mag uns verunsichern, vielleicht auch ängstigen. Lasst uns dabei im Auge behalten, was im Leben wirklich zählt. Wo wir das tun, da können wir gar nicht anders als zu sagen:  „Uns geht es gut.“  Auch dann, wenn wir mal mehr und mal weniger freudig die Einschränkungen auf uns nehmen, die die aktuelle Situation nun einmal von uns erfordert.
Seien Sie Gott befohlen … und, bleiben Sie gesund!
Pfarrer Heinrich W. Spittler,  heiner.spittler (at) aol.com

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung