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Erste Pfarreiengemeinschaft Aschaffenburgs gegründet

„So wie der Heilige Geist vor 2000 Jahren ganz verschiedene Menschen zusammen brachte, so kann er es auch heute.“ Für Domkapitular Hans Herderich war der Pfingstmontag der passende Tag, um mit der Überreichung der Gründungsurkunde die erste Pfarreiengemeinschaft Aschaffenburgs zu besiegeln.

Die Pfarreien St. Agatha, St. Peter & Alexander und Zu Unserer Lieben Frau haben jetzt neben einem gemeinsamen Logo auch einen gemeinsamen Patron: den Heiligen Martin, der sich auch im Stadtwappen der Stadt findet.

Für Aschaffenburg wurde damit erstmals Wirklichkeit, was in den nächsten Jahren auch die anderen katholischen Pfarreien der Stadt erwartet: aus den 14 Pfarreien sollen sechs Einheiten gebildet werden. Die Innenstadt machte jetzt den Anfang. Wie Herderich in seiner Predigt im Rahmen des Festgottesdienstes ausführte, ist sie damit Teil eines Prozesses, der bis zum Jahr 2010 die über 600 Pfarreien in der Diözese Würzburg zu rund 180 Pfarreiengemeinschaften zusammenschweißen soll. Der Leiter der Hauptabteilung Seelsorge räumte ein, dass strukturelle Veränderungen wie der Priestermangel und die rückläufigen Katholikenzahlen die Hauptursache für die Veränderungen sind. Er betonte aber auch, dass die Entwicklungen die Chance böten, auf veränderte Anforderungen in der Pastoral zu reagieren.

Die drei Aschaffenburger Pfarreien sind inzwischen schon erste Schritte zusammen gegangen: neben der gemeinsamen Fronleichnamsprozession haben die Stifts- und die Muttergottespfarrei ein gemeinsames Pfarrfest und seit März einen gemeinsamen Pfarrgemeinderat. Im Gottesdienst in der St. Agatha-Kirche, der vom Kirchenchor „Zu Unserer Lieben Frau“ mit der Missa Brevis in G-Dur (KV 140) festlich gestaltet wurde, bekamen die drei Pfarrgemeinderatsvorsetzende Christine Giegerich, Alfons Gerhart und Walter Engelhardt von Domkapitular Herderich die vom Bischof unterzeichnete Gründungsurkunde übereicht. Beim anschließenden Festakt im Martinushaus gratulierten Oberbürgermeister Klaus Herzog und der Pfarrer der evangelischen Nachbargemeinde Lutz Mertten zur Neugründung. Die Besucher erhielten eine Tragetasche mit dem Wappen der Pfarreiengemeinschaft.

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