Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

Elf Frauen und ein Mann nehmen Zertifikate entgegen

Bistum Würzburg fördert Mitarbeitende mit neuem Potenzialkurs – Erfolgreicher Abschluss des Pilotprojekts

Würzburg (POW) Mit der Zertifikatsübergabe durch Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran im Haus der Ausbildung ist am Donnerstag, 1. Oktober, im Bistum Würzburg der erste diözesane Qualifizierungskurs „Potenziale entwickeln“ erfolgreich zu Ende gegangen. Der als Pilotprojekt gestartete Kurs bot elf ausgewählten Teilnehmerinnen und einem Teilnehmer über mehrere Monate hinweg eine fundierte Kombination aus fachlicher Qualifizierung, persönlicher Standortbestimmung und praxisnahem Mentoring.

Das Zertifikat erhielten Simone Günther (Assistenz der Leitung, Exerzitienhaus Himmelspforten), Sophia Hagmaier (Jugendbildungsreferentin, Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg), Nadine Hahner (Rezeptionsleitung, Burkardushaus), Tamara Liebermann (Referentin Theologie im Fernkurs, Domschule Würzburg), Florian Liebler (Geschäftsführer, Diözesanrat), Sabine Lohe (Verwaltungsreferentin, Dekanat Main-Spessart), Silke Münch (Personalabteilung, Abteilung Administration und Besoldung), Corinna Schmidt (Beschäftigte im Pfarrbüro, Pastoraler Raum Aschaffenburg Ost), Annkathrin Vogler (Bildungsreferentin, Haus Volkersberg), Barbara Vormwald (Verwaltungsreferentin, Pastoraler Raum Miltenberg), Maria Walter (Referentin, Katholische Hochschulgemeinde und Museum am Dom) sowie Sonja Zimmermann (Referat Buchhaltungseinheit, Hauptabteilung Finanzen und Immobilien).

Das sowohl von der Abteilung Fortbildung und Begleitung als auch von der Hauptabteilung Personal neu konzipierte Format – angelehnt an das bewährte Hildegardis-Programm der Deutschen Bischofskonferenz – richtet sich an Mitarbeitende, die bereits Verantwortung tragen oder sich auf künftige Führungs- und Leitungsaufgaben vorbereiten möchten. Ein zentrales Element des Kurses war das tandemartige Mentoring: Erfahrene Führungskräfte aus den Hauptabteilungen und Abteilungen des Bistums öffneten ihre Türen, um den Teilnehmerinnen Einblicke in ihren Führungsalltag zu gewähren und ihre Entwicklung zu begleiten.

Im Verlauf des Kurses setzten sich die Teilnehmenden intensiv mit Themen wie modernes Führungsverständnis, Selbstmanagement im komplexen Arbeitsalltag, Schlüsselkompetenzen sowie innovativen Führungsmodellen wie beispielsweise Tandemleitung und Führen in Teilzeit auseinander. Zum Abschluss präsentierten die Kursteilnehmenden fundierte Arbeiten sowie Kurzvorträge zum Thema „Führen“ und bewiesen ihre Kompetenz im qualifizierten Feedbackgeben.

Für Stefan Schwobe, Referent für Personalentwicklung, war es besonders wichtig, dass sich im Anschluss an den Kurs individuelle Personalentwicklungsgespräche und Potenzialanalysen anschließen. So können die nächsten beruflichen Schritte gezielt geplant und individuelle Entwicklungsperspektiven aufgezeigt werden.

Ordinariatsrätin Dr. Christine Schrappe, Leiterin der Hauptabteilung Bildung und Kultur, zog ein durchweg positives Fazit: „Es war ein Wagnis, diesen Kurs erstmals mit eigenen Kräften auf Diözesanebene durchzuführen. Das Ergebnis zeigt: In unseren Mitarbeitenden steckt enormes Potenzial. Viele haben die Freude an Verantwortung entdeckt. Aber auch die Erkenntnis, dass eine Fachlaufbahn der passendere Weg sein kann, ist ein wertvolles Ergebnis dieser Reflexion.“

Auch das Mentoring erwies sich als beidseitiger Gewinn. Die beteiligten Führungskräfte betonten, dass der Austausch und das Hinterfragtwerden durch die Mentees auch für den eigenen Führungsalltag wertvolle Impulse lieferten.

Generalvikar Vorndran dankte allen Beteiligten, der Konzeptionsgruppe sowie den Mentorinnen und Mentoren für ihr Engagement. Er unterstrich die strategische Bedeutung der Personalentwicklung in Zeiten des Wandels. „Die gezielte Frauen- und Führungskräfteförderung ist dem Bistum Würzburg ein großes Anliegen.“ In Verwaltung, Seelsorge und Digitalisierung stünden große Transformationsprozesse bevor. Um diese Veränderungen erfolgreich zu gestalten, brauche es engagierte Menschen, die nicht nur schimpfen, sondern aktiv vorangehen und Lust auf Zukunft haben. „Es ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr, Leitungsstellen adäquat zu besetzen – umso wichtiger ist es, dass wir unsere Talente im Haus fördern und halten“, betonte der Generalvikar.

Nach dem erfolgreichen Abschluss soll das diözesane Mentoring-Programm fortgesetzt werden. Anstelle einzelner Entsendungen ermöglicht das eigene Format nun einer größeren Zahl von Mitarbeitenden die gezielte Weiterentwicklung im eigenen Haus.

Ein neuer Kurs ist bereits geplant. Anmeldungen für den nächsten Durchgang des Potenzialkurses liegen laut Schrappe bereits vor. Interessierte können hier weitere Informationen zum Anmeldeschluss und zur Ausschreibung einholen: https://bistumwuerzburg.viadesk.com/do/news?id=15607053-6e657773.

(4126/0926; E-Mail voraus)

Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet


 

nach oben