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"Éine Rose für die Mamma" - Internationales Begegnungsfest zum Muttertag

Aschaffenburg: „Viva la Mamma“ – so tönte es den Besuchern des Martinushauses eine Woche vor dem eigentlichen Muttertag entgegen. Das Fest, dass genau vor hundert Jahren in Amerika ins Leben gerufen wurde was Anlass für die Italienischen Katholischen Mission gemeinsam mit Dr. Ursula Silber vom Bildungshaus Schmerlenbach erstmals einen Begegnungsnachmittag ins Leben zu rufen.

Die Veranstalter wollten den Raum bieten, die Wertschätzung der Mutter in verschiedenen Kulturen kennen zu lernen: „Über das miteinander feiern und voneinander erzählen können wir mehr voneinander erfahren und kommen uns so ein Stückchen näher“, beschrieb Frau Dr. Silber die Veranstaltung.
Zu entdecken gab es viel für Augen, Ohren und den Geschmackssinn. So lies der italienischer Kinderchor „Piccolo Choro“ hingebungsvoll Lieder aus der Heimat erklingen. In Italien wird der Muttertag fast wie in Deutschland mit Blumen – vor allem Azaleen -, mit Gedichten und leckeren Kuchen gefeiert. Davon zeugte auch ein riesiges Kuchenbuffet, das im großen Saal des Martinushauses aufgebaut war. Eine Rose für jede Mama - das hatte die Tanzgruppe "Sternchen" bei ihrem Auftritt im Gepäck. Mit Tänzen, Gedichten und originellen Kostümen beeindruckten sie die Gäste. Die Kinder kommen aus verschiedenen Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Dort wird der Muttertag eigentlich gar nicht gefeiert, die Mutter wird dafür am 8. März im Rahmen des internationalen Frauentages geehrt.
Der Türkisch - Isalmische Kulturverein war mit einer Kindertanzgruppe dabei. In der islamischen Welt gibt es den Muttertag auch nicht, aber zwei marokkanische Frauen berichteten von der besonderen Stellung der Mutter im Koran. Ihr ist das ganze Jahr über Achtung und Ehre zu erweisen. Eine Sure im Koran betont sogar, das der Weg in den Himmel über die Mutter geht.
Das die Feier schon eine Woche vor dem eigentlichen Festtag stattfand, schien niemanden zu stören. „Wir dürfen die Männern ja nicht mit einer Konkurrenzveranstaltung davon abhalten, ihre Mutter zu ehren“ erklärte Frau Dr. Silber den Zeitpunkt mit einem Augenzwinkern.

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