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Pastoral der Zukunft

2. Pastoralforum in der Stadt Aschaffenburg

Aschaffenburg (POW) Insgesamt 52 Frauen und Männer haben sich am Samstag, 17. April, zum zweiten Aschaffenburger Pastoralforum getroffen. Aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen war die Zusammenkunft diesmal nur im Rahmen einer Videokonferenz möglich.

Ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter der Pfarreiengemeinschaften informierten sich über den Stand der Planungen zur Pastoral der Zukunft für den Pastoralen Raum Aschaffenburg und diskutierten weitere Schritte.

Dekan Martin Heim begrüßte zu diesem virtuellen Treffen Mitglieder des Dekanatsrates, Vorsitzende aus Pfarrgemeinderäten, Mitglieder von Kirchenverwaltungen sowie hauptamtliche Mitarbeiter in den Pfarreiengemeinschaften und der kategorialen Seelsorge. In gemischten Gruppen tauschten sich die Teilnehmer zunächst über die aktuelle Situation ihres Engagements aus. Dabei kam beim Blick auf die Entwicklungen zum Pastoralen Raum eine große Bandbreite von Einschätzungen zu Tage. Sie reichten von „mangelhaft“ bis „voller Hoffnung“. Deutlich wurde der Wunsch geäußert, dass es mehr Klarheit und Transparenz für den Prozess brauche.

Das Pastoralforum wollte diesem Wunsch gerecht werden und gab in einem Informationsblock einen Überblick zum Stand der Dinge. Für die Strukturen zeichnen sich folgende Eckpunkte ab: Vier Pfarreiengemeinschaften sowie vier Einzelpfarreien bleiben als Untereinheiten bestehen. Die Leitung des gesamten Pastoralen Raums Aschaffenburg soll nach dem im Kirchenrecht vorgesehenen Prinzip „in solidum“ wahrgenommen werden. Das bedeutet, dass diese Aufgabe gemeinsam von allen für den Raum beauftragten Priestern wahrgenommen wird und einer dieser Priester als Moderator die Seelsorge für die rund 30.000 Katholiken des Raumes koordiniert. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter sollen in die pastorale Arbeit über zwei Räte eingebunden werden. Einer soll auf der Ebene der Pfarreiengemeinschaften angesiedelt sein, ein weiterer auf der Ebene des Pastoralen Raums. Der vorgegebene Zeitplan sieht vor, dass bis September eine größere Klarheit herrscht, was die Strukturen betrifft.

Dass Haupt- und Ehrenamtliche partnerschaftlich miteinander arbeiten sollen, gehört zu den Grundlagen des neuen Konstrukts. Eine längere Diskussion entwickelte sich zur Frage, welche Bedingungen wichtig sind, damit das auch gut möglich ist. Vertreter aus den Pfarrgemeinderäten mahnten an, dass sie für ihre Arbeit eine Planung brauchen, die nicht zu kurzfristig ist. So müssten beispielsweise die Bedingungen für die angedachten Wahlen dieser Gremien im nächsten Jahr möglichst bald geklärt sein. Dr. Peter Müller, der auch Mitglied der Steuerungsgruppe für den Pastoralen Raum Aschaffenburg ist, wünschte sich, dass die Gewinnung und Begleitung von Ehrenamtlichen eine ganz grundsätzliche Haltung der Hauptamtlichen sein müsse. Ihre Arbeit müsse in den Dienst der Aktivierung dieser Ressourcen gestellt werden. Wichtig war den Ehrenamtlichen auch, dass für ihre Arbeit die Zuarbeit durch die Angestellten in den Pfarrbüros eine wichtige Rolle spielt und es hier keine Kürzungen geben dürfe.

Wie die Arbeit im Pastoralen Raum konkret aussehen könnte, wurde anhand mehrerer „Best-Practice-Beispiele“ verdeutlicht. Darunter waren beispielsweise das Zukunftsforum einer Pfarrgemeinde, ein Firmvorbereitungskonzept und eine Frauengruppe, die jeweils auf den gesamten Pastoralen Raum abzielen, eine von der Caritas und dem Pastoralteam vor Ort unterstützte Gemeinschaftsinitiative in einem Stadtteil oder ein ökumenisches Projekt zu Exerzitien im Alltag.

Zu den Beratungen beim Pastoralforum gehörte auch eine spirituelle Vertiefung mit einem Bibelgespräch in Kleingruppen und dem Segen durch Dekan Heim am Ende der Onlinekonferenz.

bv (POW)

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